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Auto hängt in Stadtbahnschienen fest

Unfall in Grasdorf Auto hängt in Stadtbahnschienen fest

Ein 47-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagabend in Grasdorf ins Gleisbett der Üstra geraten. Der VW Polo blockierte den Stadtbahnverkehr der Linie 2 für etwa eine Dreiviertelstunde. Die Laatzener Feuerwehr musste den Wagen mit einer Seilwinde von den Schienen ziehen.

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Die Laatzener Feuerwehr holt das Auto von den Schienen.

Quelle: Senft

Grasdorf. Der 47-jährige Fahrer aus Sehnde war mit seinem roten VW Polo gegen 17.30 Uhr auf der Hildesheimer Straße in Richtung des Klinikums Agnes Karll unterwegs. In Höhe der Würzburger Straße geriet der ortsunkundige Mann mit seinem Auto ins Gleisbett der Stadtbahn, nach etwa zehn Metern blieb ein Vorderreifen zwischen den Schienen stecken. "Das Auto kam weder vor noch zurück", berichtet Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Auf dem Gleisabschnitt liegen die Schienen dicht beieinander, da die Hildesheimer Straße an dieser Stelle sehr schmal ist - die Bahnen fahren dort wechselweise im Gegenverkehr.

Ein Auto hat etwa 45 Minuten lang die Stadtbahn der Linie 2 auf Höhe des Agnes-Karll-Krankenhauses blockiert. In beide Richtungen war kein Durchkommen. Verletzt wurde niemand.

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Um 17.39 Uhr ging der Alarm für eine technische Hilfeleistung bei der Laatzen Feuerwehr ein, sechs Einsatzkräfte rückten mit zwei Fahrzeugen aus. Vor Ort zogen sie das Auto mit einer Seilwinde rückwärts aus den Gleisen. Gegen 18.15 Uhr konnte die Üstra die Strecke wieder freigeben.

Die nachfolgenden Stadtbahnen der Linie 2 wurden für die Zeit der Bergung über Laatzen-Zentrum umgeleitet, zudem richtete die Üstra einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Eine Stadtbahn musste an der Unfallstelle mit Warnblinklicht warten.

Techniker der Üstra waren am Abend noch vor Ort: Bei dem Unfall hatte das Auto einen an den Schienen befestigten Magneten und die dazu gehörenden Kabel aus der Verankerung gerissen. Die Vorrichtung regelt auf dem Streckenabschnitt die Durchfahrt der Stadtbahnen, sie musste repariert werden. Dennoch konnte der Schienenverkehr am Abend wieder rollen.

Der Autofahrer und seine Beifahrerin blieben bei dem Unfall unverletzt.

Von Daniel Junker

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