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Abschlepp-Ärger um Sparkassenparkplatz

Alt-Laatzen Abschlepp-Ärger um Sparkassenparkplatz

Seit Jahren ist die kleine Parkplatzfläche neben der ehemaligen Alt-Laatzener Sparkasse und dem Restaurant Niki insbesondere bei Kurzparkern beliebt. Das Problem: Für Nicht-Kunden ist dies dort verboten, seit kurzem wird dort abgeschleppt. Es könnte sein, dass nun eine Schranke errichtet wird.

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Der Parkplatz an der Ecke Eichstraße/Hildesheimer Straße ist privat, wird aber dennoch immer wieder von Nicht-Kunden genutzt. Inzwischen lässt der Pächter dort abschleppen.

Quelle: Dorndorf

Alt-Laatzen. Dass die Fläche an der Ecke Hildesheimer Straße/Eichstraße Privatgrundstück ist, ist kaum zu übersehen: "Privatparkplatz. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt!", heißt es warnend auf einem großen Schild am ehemaligen Sparkassenhaus - flankiert von einem kleineren Schild an der Zufahrt. Beachten scheinen das Verbot allerdings nur wenige. Auch tagsüber ist der Parkplatz mitunter gefüllt, obwohl das griechische Restaurant Niki, dessen Kunden dort ausschließlich parken dürfen, nur abends öffnet.

Seit kurzem macht der Restaurantbetreiber als Pächter der Fläche jedoch die Drohung wahr. Eine Woche lang ließ er dort durch ein Unternehmen eine Reihe von Fahrzeugen abschleppen. Etwa das von Peter Steinbeck: "Ich habe in der Eile nicht auf die Schilder geachtet", sagt der Laatzener. Er sehe zwar ein, dass er damit hätte rechnen können ("Wer lesen kann, ist klar im Vorteil"). Zugleich aber ärgere er sich über die Art und Weise, in der das Verbot durchgesetzt wird. "In Alt-Laatzen gehen wir anders miteinander um. Da hätte ein Zettel ausgereicht", findet Steinbeck. Andere sollen sogar schon die Polizei gerufen haben - in der Annahme, ihr Auto sei gestohlen.

Der Pächter will sich zu dem Vorgehen nicht äußern. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass sich der Wirt schon seit längerem über die Falschparker auf dem Areal ärgert - auch wegen des Mülls, den einige hinterlassen. Dass früher nicht abgeschleppt wurde, hing offenbar damit zusammen, dass auch Sparkassenkunden den Parkplatz nutzen durften. "Während der Sparkassen-Öffnungszeiten konnte man schlecht differenzieren, wer dort Kunde war", sagt die Eigentümerin des Parkplatzes, die die Fläche an den Restaurantbetreiber verpachtet hat. Seit der Schließung der Filiale Ende Dezember aber ist die Zuordnung klar.

Inzwischen wird über eine andere Lösung nachgedacht, wenngleich noch nichts beschlossen ist. "Die Alternative wäre, dass man einen Zaun mit Schranke zieht - anders kriegen Sie das nicht in den Griff", sagt die Eigentümerin, die nicht namentlich in der Zeitung genannt werden will. "Bis dahin müssen die Leute damit rechnen, dass sie abgeschleppt werden."

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