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Autos behindern Landwirt in der Masch

Alt-Laatzen Autos behindern Landwirt in der Masch

Die Leinemasch rund um das Wiesendachhaus ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Wege dort nutzen auch Landwirte. Weil Letzteres aufgrund parkender Autos nicht möglich war, müssen nun Dutzende Autofahrer mit einem Verwarngeld der Stadt Laatzen rechnen.

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Wie diese Autos am Bemerorder Bleek parkten zuletzt Dutzende unerlaubt in der Alt-Laatzener Leinemasch.

Quelle: privat

Laatzen. Zweimal schon - an diesem Dienstag und am 10. Juli - hätten diesen Monat schon die Stadt und Polizei informiert werden müssen, weil der Nachtanger zugeparkt war und er mit seinem Trecker samt neun Meter langem Anhänger nicht wegkam, erzählt Martin Heinemeier: „Hin kam ich gerade so durch, als ich zurück wollte, war es ein Chaos.“ Im gesamten Kreuzungsbereich von Nachtanger, Fugenwinkel und Bemeroder Bleek parkten Autos kreuz und quer, und auch auf der Talstraße stand eine lange Autoschlange bis zur Leinebrücke, so Heinemeier. „Das ist schon ein bisschen deprimierend“, sagt der Teilzeit-Landwirt mit 24 Kilometer Anfahrt aus Kolzhorn bei Lehrte: „Ich habe viel zu tun, fahre extra abends hin und stehe dann rum. Die Stunden zahlt mir keiner.“ Das Laatzener Grünland hat seine Familie gepachtet, und der 44-Jährige ist mit der Arbeit seit Jahrzehnten vertraut. Das Problem mit parkenden Autos aber ist neu für ihn. Am Dienstag erlöste ihn schließlich eine Anwohnerin, die im Wiesendachhaus den Fahrzeughalter ausrufen ließ.

Die Stadt Laatzen kennt das Problem. Ihr liegen inzwischen die Kennzeichen von 43 Fahrzeugen vor, die allein am Freitag, 10. Juli, unerlaubt in der Leinemasch parkten. „Die Halter bekommen ein Verwarngeld“, teilte Stadtsprecher Matthias Brinkmann mit. Außerdem würden die Pächter des Wiesendachhauses angeschrieben werden, damit diese auf ihre Gäste hinwirkten, dass die Zufahrt zum Wiesendachhaus auf dem Fugenwinkel auch bei geöffneter Schranke frei bleibe.

Sie wisse nicht, wie sie Einfluss auf die Autofahrer nehmen soll, sagte Pächterin Elke Bostelmann. „Das ganze passiert vor der Schranke, 300 Meter weg von hier.“ Außerdem nutzten viele die öffentliche Wiese, und die gehöre der Stadt Laatzen. Sie vermute, dass das Parkproblem mit verschiedenen Abschlussfesten von Kitas und Schulen kurz vor Ferienbeginn zusammenhänge. „Es war gerade Hochsaison wegen der Gruppen“, so Bostelmann, „sonst haben wir das Problem nicht.“

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