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50 Jahre alte Gasleitungen werden ersetzt

Rethen 50 Jahre alte Gasleitungen werden ersetzt

Verkehrsteilnehmer im Wohngebiet rund um die Hermann-Löns-Straße in Rethen müssen sich ab Montag, 24. Oktober, auf Änderungen einstellen. Wegen Arbeiten an den Gas-Hausanschlussleitungen ist ein Teilstück dieser Verbindung ebenso wie der Abzeig zum Sonnenweg für drei Wochen voll gesperrt.

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Wegen Arbeiten am Gasnetz ist ein Teilstück der Hermann-Löns-Straße sowie der Abzweig zum Sonnenweg von Montag, 24. Oktober, an für etwa drei Wochen voll gesperrt. Linienbusse, sowie Anlieger im Baustellenbereich, Rettungs- und Müllfahrzeuge können den Bereich aber weiterhin passieren.

Quelle: Graphik: HAZ

Rethen. Der Grund: Der Gasnetzbetreiber Avacon tauscht alte Hausanschlüsse und Leitungen aus. Anstelle der etwa 50 Jahre alten Stahlleitungen kommen moderne Polyethylen(PE)-Leitungen unter die Erde. Der Kunststoff ist einerseits sehr fest und zugleich etwas elastisch, um Belastungen durch den Straßenverkehr und Temperaturunterschiede auszugleichen.

Die Leitungen würden vorsorglich erneuert, bevor in den nächsten Jahren altersbedingt Störungen auftreten könnten, erklärte Avacon-Sprecher Ralph Montag. Im Baustellenbereich sowie punktuell in der Wilhelm-Hauff-Straße würden insgesamt elf alte Hausanschlüsse ausgetauscht und acht Absperrvorrichtungen verbaut. Letzteres dient dem Zweck, den Kreis der bei künftigen Arbeiten von Abschaltungen betroffenen Haushalte möglichst gering zu halten. Im Sonnenweg werden zudem 80 Meter Versorgungsleitungen ausgetauscht: ebenfalls Stahl gegen PE.

Bereits 2015 hatte Avacon in Rethen Leitungen und Hausanschlüsse erneuert. Die aktuelle Maßnahme stellt den vorläufigen Abschluss dar und kostet rund 80 000 Euro.

Eigentümer des Leitungsnetzes ist die Gasnetzgesellschaft Laatzen, die Stadt ist Mehrheitsgesellschafter.

Rettungs- und Müllfahrzeuge können den ab der nächsten Woche gesperrten Baustellenbereich ebenso befahren wie Anlieger und Linienbusse. Für alle anderen ist bis 11. November eine Umleitung über die Immanuel-Kant-Straße eingerichtet, wo dann absolutes Halteverbot gilt.

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Von Astrid Köhler

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