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Aventics-Mitarbeiter sind gegen Spartenverkauf

Kundgebung in Laatzen Aventics-Mitarbeiter sind gegen Spartenverkauf

Mitarbeiter des Laatzener Pneumatik-Herstellers Aventics haben Dienstag vor dem Produktionsgebäude an der Ulmer Straße gegen die Zerschlagung ihres Unternehmens protestiert.

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Die Aventics-Beschäftigten kritisieren Pläne für den Standort Gronau – und fürchten, dass später auch Laatzen betroffen sein könnte.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen. „Die Geschäftsführung von Aventics hat den Betriebsrat und die IG Metall darüber informiert, dass ein Verkauf des Produktbereichs Zahnkette in Gronau angestrebt wird“, sagt Sascha Dudzik von der IG Metall. 70 Mitarbeiter seien betroffen. Ein Käufer sei zwar noch nicht gefunden, die Vorbereitungen für die Abspaltung liefen aber bereits. Aventics ist eine Ausgliederung der Pneumatik-Sparte von Bosch Rexroth. Sie wurde im Jahr 2013 vom Investor Triton gekauft.

Der Betriebsrat glaubt, dass Triton die Gronauer Sparte veräußern will, um den Profit zu maximieren. „Der Betrieb läuft super, vielleicht sogar zu gut“, sagt der Vorsitzende Michael Brozy. „Der Investor ist auf Profitmaximierung aus und will schnelles Geld machen. Wir fordern, dass Triton die Zusagen zur Standortgarantie und Tarifbindung einhält, die von der IG Metall und dem Betriebsrat erkämpft wurden, als die Sparte von Bosch Rexroth verkauft wurde.“ Die Mitarbeiter befürchten, dass bald auch Laatzen von der Entwicklung betroffen sein könnte. „Anfang des Jahres hat man in Laatzen bereits massiv Personal abgebaut“, klagt Dudzik.

Von Daniel Junker

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