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52-Jähriger stirbt bei Frontalcrash in Laatzen

B443 52-Jähriger stirbt bei Frontalcrash in Laatzen

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B443 bei Laatzen-Rethen ist am frühen Dienstagnachmittag ein 52-Jähriger ums Leben gekommen. Die Bundesstraße blieb bis zum späten Abend in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Laut Polizei musste der Bereich weiträumig umfahren werden. Es kam zu Staus im Berufsverkehr.

Der Anhänger eines Lastwagens blockiert nach dem Unfall die B443.

Quelle: Christian Elsner

Laatzen. „Die Kollision ereignete sich gegen 13.45 Uhr auf dem Abschnitt zwischen der B 6 und der Anschlussstelle Erich-Panitz-Straße“, sagt Hannovers Polizeisprecher Mirco Nowak. Die B 443 blieb während der Bergungsarbeiten bis in den späten Abend gesperrt.

Bei einem Frontalzusammenstoß von einem Lastwagen und einem Transporter ist ein Mann ums Leben gekommen. Die B443 bei Laatzen-Rethen musste stundenlang gesperrt werden.

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Offenbar war der 52-Jährige in Fahrtrichtung Pattensen mit dem Vito in den Gegenverkehr geraten. Der Mercedes wurde durch die Wucht des Aufpralls völlig zerstört und in die Böschung geschleudert. Der Sattelzug wiederum stellte sich auf der B 443 quer, gleichzeitig kippte der Auflieger mitsamt Container auf die Seite und versperrte die gesamte Fahrbahn. „Die Bundesstraße musste in beide Richtungen komplett gesperrt werden“, sagt Nowak. Der 30-jährige Rumäne, der am Steuer des Lasters aus Verden saß, wurde leicht verletzt und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Für den 52-Jährigen im Mercedes kam allerdings jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. „Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen“, sagt Nowak. Bei dem Toten handelte es sich um einen Mitarbeiter des Klinikums Region Hannover, nach Informationen der HAZ absolvierte der Mann gerade eine Botenfahrt zwischen zwei Kliniken. Die Trümmerteile verteilten sich über die gesamte Fahrbahn der B 443, die Feuerwehr musste ausgelaufenen Kraftstoff abstreuen. Die Bergung der beiden Fahrzeuge gestaltete sich zudem schwierig. „Die Bundesstraße blieb bis in den späten Abend gesperrt“, sagt Nowak. „Es kam zu erheblichen Behinderungen.“ Rund um die Unfallstelle bildeten sich lange Staus, vor allem am Nachmittag im einsetzenden Feierabendverkehr.

Wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte, ist noch unklar. „Der Mann geriet aus bislang unbekannter Ursache in den Gegenverkehr“, sagt Nowak. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon (05 11) 109 18 88 zu melden. Bereits im Dezember 2012 und im September 2016 ereigneten sich an ähnlicher Stelle tödliche Verkehrsunfälle.

sbü/pah

Schon mehrere tödliche Unfälle auf der B 443 bei Rethen

Die Bundesstraße 443 im Bereich Rethen zwischen den Auffahrten zur Erich-Panitz-Straße und der Bundesstraße 6 ist ein bekannter Unfallschwerpunkt. In den vergangenen Jahren ereigneten sich in dem Bereich diverse Unfälle mit mehreren Schwerverletzten, darunter auch drei tödliche Unfälle.

Dezember 2012 : Auf Höhe der Deutschen Rentenversicherung starb ein 59-jähriger Mercedes-Fahrer, nachdem er mit einem aus Richtung Pattensen kommenden A 6 eines 49-Jährigen zusammengeprallt war. Drei weitere Insassen in dem Mercedes – die Ehefrau des Fahrers, die 25 Jahre alte Tochter und deren Freund – sowie der Audi-Fahrer wurden schwer verletzt. Dem Polizeibericht nach war der Audi-Fahrer aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten.

September 2016 : Ein 81-jähriger Fahrer aus Pattensen erlitt tödliche Verletzungen, nachdem sein Minivan in den frühen Morgenstunden frontal mit einem plötzlich auf seiner Fahrbahn entgegenkommenden Mercedes Sprinter eines 36-Jährigen zusammengestoßen war. Die 76-jährige Ehefrau in dem Minivan und der Fahrer des Sprinters wurden schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Auffahrt zur Erich-Panitz-Straße auf der Westseite der Brücke.

April 2014 : Einige Hundert Meter weiter westlich von diesem Bereich, in der Nähe von Koldingen auf der Brücke bei den dortigen Teichen, hatte sich ein weiterer dramatischer Verkehrsunfall ereignet: Ein 50-Jähriger geriet mit seinem BMW auf die Gegenspur und stieß mit einem Smart zusammen. Dessen 48-jährige Fahrerin wurde aus dem Auto herausgeschleudert und stürzte vier Meter in die Tiefe. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

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