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Flebbehof: Bagger beseitigt letztes Nebengebäude

Alt-Laatzen Flebbehof: Bagger beseitigt letztes Nebengebäude

Es rattert und kracht auf dem alten Betriebshofgelände in Alt-Laatzen. Seit Mittwochmorgen reißt ein Bagger das letzte erhaltene Nebengebäude unweit des denkmalgeschützten Wohnhauses mit Stallfach am Alten Markt ab. Auf dem Gelände baut das Unternehmen Meravis ab 2017 Mehrfamilien- und Reihenhäuser.

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Es rattert und kracht: Das letzte Nebengebäude des denkmalgeschützen Flebbehofes mit Wohnhaus und Stallfach (Hintergrund) am Alten Markt in Alt-Laatzen wird seit Mittwoch abgerissen. Es ist fast 50 Meter lang und diente dem Betriebshof einst unter anderem als Fahrzeughalle.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Alt-Laatzen. Das Gros der alten Verwaltungsgebäude, Garagen und Lagerräume auf dem ehemaligen Betriebshofgelände wurde bereits im Februar beseitigt. Beim zweiten Teil der Abbrucharbeiten wird nun das letzte Nebengebäude entfernt. Es ist etwa 50 Meter lang und diente dem Betriebshof einst unter anderem als Fahrzeughalle.

Der Abriss des als nicht erhaltenswert eingestuften Gebäudes erfolge ebenso wie die noch ausstehenden Baumfällungen in enger Abstimmung mit der Stadt Laatzen, betonte Projektleiterin Kerstin Wehlitz von dem hannoverschen Immobilienunternehmen Meravis. Zusätzlich zu den Abbrucharbeiten würden "in den nächsten Tagen" die beiden Kastanien gefällt, die direkt auf der Nordseite des denkmalgeschützten Flebbehof stehen. Ein Gutachter hatte sie als krank und nicht mehr verkehrssicher eingestuft. Die Fällgenehmigung liege bereits vor.

Insgesamt sind von 16 schützenswerten Bäume zustands- und standortbedingt im Sinne der künftigen Bebauung und Straßenführung nur sechs zu erhalten. 20 Bäume sollen neu gepflanzt werden. Der Großteil der Rodungen ist laut Meravis für den Februar 2017 terminiert.

Bevor danach die eigentliche Bebauung des Geländes mit Mehrfamilienhäusern (47 Wohneinheiten) sowie 26 Reihenhäusern beginnen kann, bedarf es noch der planungsrechtlichen Voraussetzungen. Unter anderem steht die Genehmigung des B-Planes durch städtische Gremien aus. Das Verfahren läuft: Seit dem 10. Oktober und noch einschließlich Montag können Bürger die Unterlagen im Zuge der Beteiligung im Rathausfoyer einsehen und mögliche Bedenken einreichen. Die Träger öffentlicher Belange wurden laut Stadtverwaltung parallel beteiligt.

Außerdem gilt es für Meravis noch einige vertraglichen Dinge mit der Stadt Laatzen zu klären, darunter die jüngst bei der gemeinsamen Sitzung von Stadtentwicklungsausschuss und Ortsrat seitens der Politik angesprochene Dachfarben in dem Wohnquartier. Projektleiterin Wehlitz ist optimistisch, dass dies gelingt: "Wir sind auf einem guten Weg."

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Von Astrid Köhler

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