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Bauarbeiten am Messeweg liegen auf Eis

Gleidingen Bauarbeiten am Messeweg liegen auf Eis

Die Anwohner am Messeweg in Gleidingen sind genervt. Bereits seit Anfang November behindern Bauarbeiten den Verkehr – und seit dem 18. Dezember tut sich auf der Baustelle nichts mehr. Der Grund: Fehleranfällige Gasleitungen am Messeweg, die der Energieanbieter Avacon zurzeit erneuert.

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Seit 9. November ist der Messeweg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anlieger, die in dem Gebiet dahinter wohnen, müssen seitdem durch halb Gleidingen fahren, um auf den Messeschnellweg zu gelangen.

Quelle: Stephanie Zerm

Gleidingen. An mehrere Stellen ist die Straße aufgerissen und von Barken abgesperrt. Vor den Häusern, wo die Anlieger normalerweise parken, herrscht absolutes Halteverbot. Für den Durchgangsverkehr ist die Straße komplett gesperrt. „Anwohner, die aus dem Wohngebiet hinter dem Messeweg kommen, müssen seit zweieinhalb Monaten durch halb Gleidingen fahren, um auf den Schnellweg zu gelangen“, sagt eine Anwohnerin.

Grund für die Verkehrsbehinderung sind die fehleranfälligen Gasleitungen am Messeweg, die der Energieanbieter Avacon zurzeit erneuert. „Die Fehlerhäufigkeit der über 30 Jahre alten Stahlleitung ist über den signifikanten Wert gestiegen“, sagt Unternehmenssprecher Ralph Montag. Daher verlegt ein Tiefbauunternehmen im Auftrag der Avacon auf einer Strecke von 250 Metern moderne Polyethylenleitungen. „Diese sind flexibler und reagieren besser auf mechanische Einflüsse wie Frost.“

Ursprünglich wollte Avacon bereits am 18. Dezember mit den Arbeiten fertig sein. „Der Termin ließ sich leider nicht realisieren“, bedauert Montag und betont: „Der erste Bauabschnitt ist aber bereits abgeschlossen und der zweite ist auch fast fertig.“

Doch seit mehr als vier Wochen liegen die Arbeiten auf der Baustelle buchstäblich auf Eis. Verlassen stehen zwei eingeschneite Bagger am Straßenrand. „Als das Tiefbauunternehmen nach der Weihnachtspause am 4. Januar die Arbeiten wieder aufnehmen wollten, war der Boden gefroren“, erklärt Montag. Und bei Frost könnten die neuen Kunststoffrohre nicht verlegt werden. „Die Verbindungsstellen können dann nicht optimal verschweißt werden.“

Das Unternehmen stehe jedoch in den Startlöchern. „Sobald die Temperaturen im Plusbereich sind, gehen die Arbeiten weiter“, sagt Montag und bedauert die Verzögerung: „Es tut uns leid, dass wir den Anwohnern dadurch unnötige Beschwerden zumuten.“

Von Stephanie Zerm

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