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Baukräne für Villen behindern Verkehr

Laatzen-Mitte Baukräne für Villen behindern Verkehr

Weil dort fünf Stadtvillen entstehen, ist die Gutenbergstraße seit Mittwoch eine Einbahnstraße und für Autos nur noch stadtauswärts Richtung Kronsbergstraße befahrbar.

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Durch die Mergenthalerstraße fließt seit gestern deutlich mehr Verkehr.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Laatzen-Mitte. Wer nach Laatzen-Mitte will, muss den Umleitungen über die Mergenthalerstraße oder die Otto-Hahn-Straße folgen. Über diese beiden Straße floss gestern entsprechend mehr Verkehr - was insbesondere für die Victors Residenz Margarethenhof ein Problem darstellt: „Viele Autofahrer halten sich nicht an Tempo 30 und fahren hier viel zu schnell durch“, sagt Direktor Adrian Grandt. Schon das erhöhte Verkehrsaufkommen sei ein Problem für die Bewohner, „die Rücksichtslosigkeit, mit der einige Autofahrer hier durchrasen, ärgert mich aber noch mehr“. Insbesondere Senioren mit Elektrorollstühlen kämen kaum über die Straße - was sie müssen, um zum Leine-Center zu fahren.

Die Laatzener Polizei hat angekündigt, den Bereich im Auge zu behalten und in den nächsten Tagen gegebenenfalls Radarmessungen an der Mergenthalerstraße vorzunehmen. Ärger gab es auch an der Gutenbergstraße. Einige besonders dreiste Autofahrer setzten sich dort über die Sperrung hinweg und fuhren in falscher Richtung durch die Einbahnstraße.

Die Umleitung wird voraussichtlich bis Ende des Jahres bestehen bleiben. Der Grund: Eine Fahrbahn wird für die Kräne benötigt, mit deren Hilfe in den nächsten Wochen und Monaten fünf Stadtvillen mit 115 Wohnungen an der Gutenbergstraße hochgezogen werden. Die Baugrube für die Tiefgarage ist seit Längerem fertig. Jetzt entstehen dort die Rohbauten für die neuen Häuser. „Die Fertigstellung ist für Ende nächsten Jahres geplant“, sagt Geschäftsführerin Kerstin Sosnowski von der S+R Bauträger GmbH, die das Projekt entwickelt und vermarktet.

Die beiden nördlich gelegenen Stadthäuser mit jeweils 23 Wohnungen hat S+R bereits an einen Investor verkauft. In dem in der Mitte gelegenen Gebäude C seien noch rund die Hälfte der Wohnungen als Eigentum zu haben. „Für die Gebäude D und E verhandeln wir gerade mit Investoren“, teilt die Geschäftsführerin mit. In den Häusern, die S+R an Investoren weitervermittelt, würden auch Wohnungen zur Miete angeboten, erklärt Sosnowski.

Von Daniel Junker

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