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Behörden sehen keinen Unfallschwerpunkt

Rethen Behörden sehen keinen Unfallschwerpunkt

Nach dem tragischen Unfall am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 443 bei Rethen mit einem Todesopfer dauern die Aufräumarbeiten und Untersuchungen an. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, hätten sich nach dem öffentlichen Aufruf keine neuen Zeugen gemeldet.

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Nach dem tödlichen Unfall werden Aufräumarbeiten erledigt.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Den derzeitigen Erkenntnissen nach geht die Polizei weiterhin davon aus, dass der 52-jährige Fahrer des zum Klinikum Region Hannover gehörenden Mercedes Vito den tragischen Unfall verursacht hat, bei dem er selbst starb. Warum der Mann mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und gegen das 40-Tonner-Gespann fuhr, bleibt unklar.

Gegen Tote werde nicht ermittelt, dementsprechend gebe es auch kein Gutachten zur Unfallursache, erklärte Polizeisprecher Mirco Nowak. Die Unfallaufnahme dauerte am Dienstag bis in die Abendstunden.

Polizei und Verkehrsbehörden warnten vor voreiligen Schlüssen und Spekulationen über die Unfallursache. „Wir müssen abwarten, was die Analyse bringt - wenn es überhaupt ein Ergebnis gibt“, betonte Karin Schrader von der Verkehrsbehörde der Stadt Laatzen, die Maßnahmen wie Tempobeschränkungen auf diesem Abschnitt der B443 anordnen kann. Seit vielen Jahren gilt in dem Bereich eine Maximalgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde. Die Unfallkommission werde über mögliche weitere Maßnahmen beraten.

Bei aller Tragik: Der viel befahrene Abschnitt der B 443 sei kein Unfallschwerpunkt und auch kein Bereich mit Unfallhäufung, betonen Polizei und Verkehrsbehörde. Dabei muss es innerhalb von drei Jahren zu zahlreichen und ähnlichen Unfällen in dem Bereich kommen.

Zwar gab es in unmittelbarer Nähe zur aktuellen Stelle schon einmal im Dezember 2012 einen tödlichen Verkehrsunfall, als ein Audi-Fahrer - entgegen der bisherigen Berichterstattung war dieser nicht 49, sondern erst 20 Jahre alt - auf die Gegenspur geriet und in den voll besetzten Mercedes eines 59-Jährigen prallte. Die Umstände damals unterschieden sich aber vom aktuellen Fall, betonte Schrader.

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