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Bei der Doppeldorfbühne wird's heiß im Zelt

Ingeln-Oesselse Bei der Doppeldorfbühne wird's heiß im Zelt

Mit einer stimmigen Darbietung haben die Schauspieler der Doppeldorfbühne am Sonnabend ihr neues Stück "Natur Pur!" auf die Bühne gebracht. Bei der Komödie dreht sich alles um den Geburtstag von Oma Marie und einen ominösen schwarzen Beutel mit wertvollem Inhalt.

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Mit einer souveränen Leistung präsentieren die Schauspieler der Doppeldorfbühne ihre diesjährige Komödie "Natur pur!" im Gemeindehaus neben der St.-Nicolai-Kirche in Ingeln-Oesselse.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Ingeln-Oesselse. Vor vollen Stuhlreihen präsentierten die Laiendarsteller der Doppeldorfbühne die Komödie mit viel Herzblut, souveränen schauspielerischen Leistungen und Liebe zum Detail. Bei der knapp zweieinhalbstündigen Aufführung erlebten die Besucher viele freche Dialogen mit durchaus frivolen Anspielungen, die immer wieder kräftige Lacher provozierten. Es ist der Gruppe auch deutlich anzumerken, dass die Doppeldorfbühne ihr Zusammenspiel in den vergangenen Jahren immer mehr verbessert hat: Die Dialoge saßen, die Schauspieler waren gut aufeinander eingespielt, und auch der Bühnen- und Tribünenbau, das Licht sowie der Service waren professionell und gut organisiert. 

Für die hervorragend gestaltete Bühne hatten die Mitwirkenden einige echte Bäume ins Haus geholt und eine kleine Hütte äußerst realistisch aufgebaut. Über mehrere Monate hinweg hatte die die Doppeldorfbühne die fünf Aufführungen vorbereitet. "Sogar die öffentliche Generalprobe am Donnerstag war gut besucht", freute sich Regisseurin Stephanie Zebbedies über die gute Resonanz.

In der Komödie "Natur pur" verlegt Oma Marie (hinreißend authentisch gespielt von Christa Manthey) ihre Geburtstagsfeier in eine alte Waldhütte, in der sie früher immer ihre Ferien verbrachte. Plötzlich findet sie einen schwarzem Beutel - mit 50.000 Euro Bargeld darin. Der Schmetterlingsjäger und Naturschützer Wilhelm Würmlein (Horst Fritz) ist ebenfalls auf der Suche nach einem schwarzen Beutel - allerdings handelt es sich hier um ein äußerst seltenes Exemplar eines Schmetterlings. Klar, dass da Verwechslungen vorprogrammiert sind. Und natürlich haben es einige der zerstrittenen Familienmitglieder auf das von der Oma gefundene Geld abgesehen. Plötzlich entpuppt sich der Freund der Enkelin auch noch als Immobilienhai, der auf Omas schönem Gelände ein Wellnesshotel bauen will. Tochter Lydia (Stephanie Zebbedies) ekelt sich zudem vor allem, was kriecht und krabbelt, und auch der nicht ganz helle Sohn Rudi (charmant-stotternd dargestellt von Heinz-Otto Fischer) bringt die Familie um den Verstand. Selbst der Aufbau des Zeltes auf der Bühne verlangt den Familienmitgliedern einiges ab. Einige der Damen können das mobile Heim später immerhin als Ort für ein Schäferstündchen nutzen. 

"Dieses Stück war das schwerste, das wir jemals gespielt haben", sagt Regisseurin Zebbedies. "Es gab sehr viele und sehr kurze Dialoge, auf die sich die Schauspieler einstellen müssen." Bei der Aufführung am Sonnabend war davon allerdings kaum etwas zu spüren: Äußerst charmant und durchaus souverän meisterten sämtliche Schauspieler ihre Rollen. Langer Schlussapplaus.

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Von Daniel Junker

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