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Stuckenberg (SPD) soll Ratsvorsitz behalten

Laatzen Stuckenberg (SPD) soll Ratsvorsitz behalten

Am Donnerstag tagt der neue Rat der Stadt erstmals, dann geht es vor allem um die Verteilung der künftigen Posten in Ausschüssen und Gesellschaften. Klar ist bereits, dass Bernd Stuckenberg (SPD) Ratsvorsitzender bleibt - und dass Frauen auch im neuen Rat in der Minderheit bleiben.

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Bernd Stuckenberg (links) wird voraussichtlich auch in der neuen Wahlperiode den Ratsvorsitz übernehmen. Eröffnet wird die Sitzung von Siegfried-Karl Guder (rechts).

Quelle: privat

Laatzen. Eröffnen wird die erste Sitzung der Wahlperiode Siegfried-Karl Guder. Das Recht steht traditionell dem Ältesten zu - und da Uwe Faull (UWG) derzeit im Urlaub weilt, nimmt die Rolle der 71-jährige Christdemokrat Guder ein. Die Sitzungsleitung dürfte er nach kurzer Zeit Bernd Stuckenberg (SPD) abgeben: Die rot-rot-grüne Ratsmehrheit hat sich darauf verständigt, den 70-Jährigen erneut als Ratsvorsitzenden vorzuschlagen.

Bei den übrigen Posten herrscht nur bei der Mehrheitsgruppe Klarheit: Stellvertretende Bürgermeister bleiben demnach Ernesto Nebot (SPD) und Gerd Apportin (Grüne), die Benennung der Oppositionsposten steht noch aus.

Klar ist bereits, dass Frauen auch im neuen Rat in der Minderheit bleiben. Nur 14 der insgesamt 41 Sitze sind weiblich besetzt. Das sind zwar zwei mehr als bei der Wahl vor fünf Jahren - aber mittelfristig stagniert der Frauenanteil: 2006 waren es schon einmal 14 weibliche Mandate. Immerhin schmälert dies nicht vergangene Erfolge bei der Mobilisierung von Frauen: In den Siebzigerjahren lag die Zahl der Ratsfrauen gerade mal zwischen eins und vier, und sie stieg selbst in den Neunzigern nicht auf mehr als acht.

Schwerpunkt der konstituierenden Ratssitzung am Donnerstag sind die Posten in Ausschüssen, Beiräten und städtischen Gesellschaften. Dazu zählen unter anderem auch der wichtige Verwaltungsausschuss und die Aufsichtsräte der Aqualaatzium Freizeit GmbH und der Leine-Volkshochschule.

Wichtigster inhaltlicher Tagesordnungspunkt ist die 1,3 Millionen Euro teure Altlastensanierung des Laatzener Festplatzes, der für den Siemens-Neubau vorbereitet werden soll.

Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 18 Uhr im Forum des Erich-Kästner-Schulzentrums.

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