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Beton der DRV reicht für rund 50 Kilometer Straße

Laatzen-Mitte Beton der DRV reicht für rund 50 Kilometer Straße

Die Abbrucharbeiten am Altbau der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in Laatzen sind so gut wie abgeschlossen. Als nächsten wird nun ein sogenannter Brecher erwartet, der die Betonstücke zu feinem Korn zermahlt. Bis August will das Unternehmen Hagedorn das Gelände geräumt und übergeben haben.

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Die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der alten Rentenversicherung sind so gut wie abgeschlossen. Nachdem ab Anfang Juli ein Brecher – genauer: eine sogenannte Prallmühle – die Betonteile zu feinem Korn zermahlen hat, will das Unternehmen Hagedorn die Fläche räumen und Ende August an die Hanseatischen Immobilien Treuhand (HIT) übergeben.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. "Wir sind voll im Zeitplan", sagt Martin Beese, Prokurist und Niederlassungsleiter von Hagedorn in Hannover. Nachdem das siebengeschossige Gebäude abgebrochen ist, werde der Keller herausgeholt und das Material aufbereitet.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen fast zehn Meter hohen Betonhaufen werden als nächstes die noch verbliebenen Betonstücke für den Brecher vorbereitet. Anfang Juli wird dieser in Laatzen erwartet. Der Brecher – genauer: eine Prallmühle – wird den Beton dann im industriellen Maß pulverisieren in eine für die Wiederverwertung im Straßenbau geeignete Körnung bis maximal 45 Millimeter Größe verwandeln, erklärt Beese: "Wir wollen das so staubarm wie möglich erledigen."

"Die Prallmühle schafft am Tag zwischen 2000 und 3000 Tonnen", sagt der Niederlassungsleiter. Insgesamt sind beim Abbruch des siebzigerjahre Baus rund 100.000 Tonnen Beton RC (Recycling) angefallen. Diese Masse reiche aufbereitet für den Untergrund einer etwa 50 Kilometer Straße aus, schätzt Beese. Inwiefern Teile des DRV-Betons auch bei Straßenprojekten in der Region, zum Beispiel der B3-Umgehungsstraße verbaut werden, ist unklar. Fakt ist: "Das Material hat ideale Eigenschaften für den Straßenunterbau und wir haben genügend Lieferanten, die es abnehmen", sagt Beese. Letztlich entschieden die Straßenbauämter, wohin das physikalisch und chemisch auf seine Eignung überprüfte Beton der Körnung 0-45 kommt.

Ende August soll das Gelände geräumt sein und an die Hanseatischen Immobilien Treuhand (HIT) übergeben werden. Diese plant zwischen der Langen Weihe, der Erich-Panitz-Straße und dem Rethener Winkel eine Wohnbebauung mit rund 225 Einheiten.

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Von Astrid Köhler

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