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Neujahrsempfang mit kritischen Worten

Laatzen-Mitte Neujahrsempfang mit kritischen Worten

Beim Neujahrsempfang der Victors Seniorenresidenz Margarethenhof hat Bewohnerbeirat Martin Frisch erneut die Verkehrssituation vor dem Haus beklagt. Zur Sprache kamen auch die Pläne für neue Flüchtlingsunterkunft in direkter Nachbarschaft.

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Die Pianistin Stella Perevalova, Mezzosopranistin Shauna Elkin-Held und die Violonistin Elena Kondrashowa unterhalten die Besucher beim Neujahrsempfang von Victors Residenz Margarethenhof.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Frisch machte deutlich, dass sich an der Verkehrssituation vor dem Seniorenheim an der Mergenthalerstraße wenig geändert hat. Noch immer seien viele Autos schneller als mit den erlaubten 30 Kilometern pro Stunde unterwegs. "Verkehrssicherheit und insbesondere Lärmschutz sind nicht gegeben." Von der Lautstärke durch den Verkehr seien etwa 30 Wohnungen im Heim betroffen. "Die Bewohner verlieren dadurch etwas von ihrer Lebensqualität." 

In den vergangenen Monaten habe sich die Situation noch verschärft: Wegen der Baustelle an der Gutenbergstraße wird der Verkehr derzeit durch die Mergenthalerstraße umgeleitet. "Mir scheint, es haben alle resigniert - bis etwas Ernstes passiert." Wie am Mittwoch bekannt wurde, soll die Einbahnstraßenregelung bis November aufrecht erhalten werden. Frisch plädiert dafür, den Bereich für den Durchgangsverkehr zu sperren.

Hinsichtlich der Flüchtlingsthematik lobte der Bewohnerbeirat das Engagement von Stadt, Behörden, Schulen, Kirchen und Vereinen. Frisch ging auch auf die Sorgen der Bewohner ein - schließlich entsteht in direkter Nachbarschaft der Residenz Laatzens größtes Flüchtlingswohnheim. "Ich frage mich, warum sich Bewohner Sorgen machen, ihnen könne etwas weggenommen werden. Die Wirtschaftsweisen sind eher der Meinung, dass damit ein Wachstumsschub verbunden ist. Lassen sie uns unsere ängstlichen Gedanken und Zweifel aufgeben und begegnen wir unseren neuen Nachbarn freundlich und hilfsbereit."

Auch Residenzleiter Adrian Grandt ging in seiner Rede auf das Flüchtlingsthema ein: "Noch nie zuvor in unserer Generation haben Menschen so oft und inbrünstig das Schicksal, den Himmel und Gott um Beistand gebeten." Gleichzeitig erschütterten Anschläge und Kriege in der Welt das Freiheitsempfinden, die Selbstständigkeit und die Freiheit. Grandt ermutigte die Zuhörer, an das Gute im Menschen und an das Leben zu glauben.

Als Musikalische Gäste unterhielten die Mezzosopranistin Shauna Elkin-Held, die Pianistinnen Stella Perevalova und Swetlana Kusnetzova sowie die Violonistin Elena Kondrashowa die Besucher des Neujahrsempfangs.

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Von Daniel Junker

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