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Brücke über Bruchriede bekommt neue Bohlen

Rethen Brücke über Bruchriede bekommt neue Bohlen

Die Rethener Fußgängerbrücke über die Bruchriede am Ende des Hans-Sachs-Wegs wird seit einer Woche saniert. Mitarbeiter des Betriebshofes setzen derzeit neue Holzbohlen auf der Metallkonstruktion ein. Bis in zwei Wochen die Brücke wieder freigegeben werden kann, war und ist einiges zu tun.

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Christian Schmidt (von links), Philipp Kraume und Martin Gerloff setzen eine der Eichenbohlen ein.

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Die beschädigten Eisenbahnschwellen haben Betriebshofmitarbeiter mitsamt der maroden Deckschicht bereits entfernt. Auf dem metallenen Unterbau mit zwei Stahlträgern wurden nun zunächst Trägerbohlen installiert, die durch aufgesetzte Zinkbleche vor Witterungseinflüssen geschützt sind. Das Wasser soll seitlich ablaufen, damit die Unterkonstruktion künftig nicht durch Feuchtigkeit beschädigt wird. Darüber liegen Zwischenbohlen, auf die im nächsten Schritt der sogenannte  Laufbohlenbelag aufgeschraubt wird. Anders als bisher wird das Holz quer zur Laufrichtung angebracht, sagt Olaf Klaus-Pohl vom Team Tiefbau der Stadt Laatzen. Zwischen den einzelnen Bohlen bleibe jeweils eine kleinen Spalt, damit das Wasser auflaufen kann. Die Bohlen stammen laut Klaus-Pohl aus heimischen Wäldern wie der Eilenriede oder dem Hildesheimer Wald.

"Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird auch die Zuwegung erneuert und an die Brücke angepasst", so der Mitarbeiter des Teams Tiefbau. Die Pflasterung auf beiden Seiten der Brücke wird aufgenommen und dem neuen Brückenniveau angepasst. Zudem werden die Natursteine, die derzeit die Uferbereiche neben der Brücke sichern, entfernt und mit Winkelstützen ersetzt.

Schon seit Langem musste die Stadt die seitlichen Bereich der Fußgängerbrücke über die Bruchriede mit Baken provisorisch absichern - die Holzkonstruktion des Bauwerks aus dem Jahr 1977 war marode, einige seitliche Stellen durften zeitweise nicht betreten werden. Vergangenes Jahr hatte sich herausgestellt, dass nicht nur die Decklage, sondern auch die aus wiederverwendeten Eisenbahnstellen bestehende Unterkonstruktion ausgetauscht werden mussten. Der Ortsrat Rethen hatte mehrmals gefordert, die Brücke wiederherzustellen, was nun passiert.

Wenn alles wie geplant läuft, könnten die Arbeiten bis 19. August abgeschlossen werden. Insbesondere an der Böschung sei aber noch viel Handarbeit notwendig, sagt Klaus-Pohl. "Deshalb können wird nicht auf den Tag genau sagen wann wir fertig werden." Die Kosten für die Brückensanierung beziffert die Stadt auf 15.000 Euro, die Arbeit an der Zuwegung und Böschung kostet weitere 10.000 Euro.

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Von Daniel Junker

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