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Wechselt der Freitagsmarkt an die Domagkstraße?

Laatzen-Mitte Wechselt der Freitagsmarkt an die Domagkstraße?

Die Stadt will noch in diesem Jahr Pläne für den großen Center-Parkplatz P2 an der Domagkstraße erarbeiten. Beim Stadtteilforum ist jetzt der Vorschlag erneuert worden, den Freitags-Wochenmarkt in diesen Bereich zu verlegen.

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Die Soziale-Stadt-AG Neugestaltung schlägt vor, den Wochenmarkt am Freitag in die Domagkstraße zu verlegen.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Viel Wind, reichlich Schatten, wenig Ambiente - Laatzens Marktplatz bietet nicht wirklich gute Voraussetzungen für seinen wöchentlichen Markt. Die Soziale-Stadt-AG Neugestaltung hatte deshalb schon vor Jahren angeregt, den Markt auf die andere Seite des Leine-Centers auf die Domagkstraße zu verlegen. Nach Gesprächen zwischen Marktbeschickern und Stadtverwaltung wurde die Idee jedoch aufgegeben, weil die Betreiber den Umzug ablehnten.

Angesichts der aktuellen Pläne der Stadt, den recht trostlosen Parkplatz P2 samt Domagkstraße zu überplanen, kam die Markt-Debatte beim Stadtteilforum am Mittwochabend erneut auf den Tisch. "Der Marktplatz ist zu zugig", findet Herbert Selle, Sprecher der AG Neugestaltung. Am Center-Parkplatz P2 sei zudem ebenfalls viel Publikumsverkehr. Wenn der Markt angesichts des Widerstands aktuell nicht umziehe, müsse eine solche Option bei einer Umplanung der Domagkstraße zumindest berücksichtigt werden, findet Selle. Denn in einigen Jahre muss ohnehin eine Lösung gefunden werden: Wenn die Stadt das Rathaus saniert und den Marktplatz umbaut, müssen die Stände temporär ausweichen - möglicherweise an die Domagkstraße. Die AG schlägt in diesem Zusammenhang auch vor, die Domagkstraße mit einem Tempolimit verkehrlich zu beruhigen. Angedacht ist auch zusätzliches Grün auf dem Parkplatz.

Auch andere Arbeitsgruppen von "Laatzen-Mitte wird Top" haben am Mittwochabend über ihre Arbeit berichtet:

AG Picobello und AG Wülpet: In den vergangenen Monaten hat sich die Arbeitsgemeinschaft Picobello vor allem mit dem Bereich Wülferoder und Pettenkoferstraße beschäftigt - den gleichen Bereich beackert auch die AG Wülpet. Die AG Picobello schlägt vor, einen Schutzstreifen für Fahrradfahrer entlang der Wülferoder Straße einzurichten - zu Lasten der überflüssigen äußeren Fahrbahnspuren der Autos. Mehr Sicherheit wünscht sich die Gruppe für die Verbindung zwischen Hilgerskamp und Pettenkoferstraße. Dies könne in Form eines Tempolimit sowie einer Verkehrsinsel auf der Wülferoder Straße geschehen. Die AG Wülpet berichtet, dass mit dem Unternehmen Deutsche Wohnen über einen Bolzplatz diskutiert wird, um den Rasen des Wohnblock Wülferoder Straße/Ecke Erich-Panitz-Straße - auch vom Geräuschpegel her - zu entlasten.

AG Kulturen: Die Arbeitsgemeinschaft Kulturen hat sich jetzt auch der Hilfe von Flüchtlingen verschrieben. Seit Juli bieten die Helfer Kindern an, spielerisch Deutsch zu lernen. Die Gruppe trifft sich montags und freitags mit den bislang insgesamt zehn Kindern im Stadtteilbüro. Statt wie in der Schule Deutsch zu lehren spielen die Freiwilligen mit den Jungen und Mädchen - und lernen dadurch die Sprache nebenbei. 

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