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CDU regt eigene B6-Abfahrt für Baugebiet an

Gleidingen/Rethen CDU regt eigene B6-Abfahrt für Baugebiet an

Wie kommen die künftigen Bewohner und vor allem Rettungswagen und Feuerwehr schnell und verkehrsgünstig in das neue Baugebiet "Am Erdbeerhof" und aus ihm heraus? Die Laatzener CDU-Ratsfraktion regt eine eigene Zu- und Abfahrt zur Bundesstraße 6 in Richtung Süden an.

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Die Laatzener CDU-Fraktion regt für das geplante Baugebiet zwischen Rethen und Gleidingen eine eigene Abfahrt von der B 6 an. Das Bild zeigt den Blick von der Verlängerung der Braunschweiger Straße in Rethen aus Richtung Süden mit der B 6 zur Linken.

Quelle: Daniel Junker

Gleidingen/Rethen. Der derzeitige Planungsstand des neuen Baugebiets zwischen Gleidingen und Rethen - dort sollen rund 150 Wohneinheiten und ein Kindergarten entstehen - sieht eine Verkehrsführung von Gleidingen aus über die Triftstraße und Osterstraße vor. Der amtierende CDU-Fraktionsvorsitzende Winfried Meis und sein designierter Nachfolger Christoph Dreyer sprechen bei einer alleinigen Anbindung über diese Gleidinger Straßen von einem "drohenden Verkehrskollaps" und schlagen eine Alternative vor.

Nach Informationen Dreyers könnte "eine direkte Anbindung des Baugebietes über die Bundesstraße 6 eine sinnvolle Ergänzung sein". Im Idealfall könnten sich so nicht nur die Fahrzeiten der am Kronsberg stationierten Rettungswagen verkürzen, sondern auch die Rethener und Gleidinger Feuerwehrfahrzeuge schneller von der künftigen neuen Rettungswache an der Braunschweiger Straße die südlichen und südöstlichen Teile Gleidingens erreichen.

Eine Brücke sei dann nicht vonnöten, wenn sich die weitere Zu- und Abfahrt der B 6 zum westlich davon gelegenen Baugebiet auf die Fahrtrichtung Süden beschränkt, meinen die Christdemokraten. Der dafür im Baugebiet zusätzliche Flächenbedarf sei womöglich durch eine Veränderung der Schallschutzvorrichtung zu kompensieren. Statt des derzeit geplanten Walls mit Lärmschutzwand halten die Christdemokraten eine "architektonisch ansprechende Lärmschutzwand" ohne Wall für sinnvoll. Ein aus ihrer Sicht gelungenes Beispiel gebe es in der Nachbarkommune Sarstedt in der Vossstraße und entlang der B6 am Kipphut.

Zudem regt die CDU an, weitere Varianten für eine Erschließung südlich der Straße "Am Springborn" zur Hildesheimer Straße zu prüfen. "Dies würde das Verkehrsaufkommen über die Triftstraße und die Osterstraße erheblich reduzieren", meinen Dreyer und Meis.

Die Verwaltung haben beide nun um eine Prüfung ihrer insgesamt fünf Vorschläge gebeten. Wie Stadtsprecherin Eleni Mourmouri auf Anfrage mitteilte, sind für die Beantwortung der Fragen "umfangreiche Untersuchungen, Überlegungen und Abstimmungsgespräche zu Verkehrsströmen notwendig", darunter mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Antworten sollen "voraussichtlich Ende 2016/Anfang 2017" vorliegen.

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Von Astrid Köhler

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