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CDU besorgt wegen künftiger Trinkwasserversorgung

Gleidingen CDU besorgt wegen künftiger Trinkwasserversorgung

Woher kommt künftig das Trinkwasser für Gleidingen und Ingeln-Oesselse? Seit Enercity 2007 das Netz vom Borsumer Kaspel übernommen hat, sind Anwohner verunsichert. Die Gleidinger CDU befürchtet sogar, dass deshalb Haushaltsgeräte kaputt gehen könnten.Heute beschäftigt sich der Ortsrat mit dem Thema.

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Symbolbild Trinkwasser

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Gleidingen. Die größte Sorge der Gleidinger CDU betrifft die Qualität des Frischwassers. "Die Trinkwasserversorgung in Gleidingen und Ingeln-Oesselse erfolgt seit Jahren mit weichem Harzwasser, das eine ausgezeichnete Qualität hat", heißt es in einer öffentlichen Verwaltungsanfrage der Christdemokraten, die am Montag, 1. Februar, Thema im Ortsrat ist. Die Ortsratsfraktion befürchtet, dass Gleidingen und Ingeln-Oesselse wie die übrigen Laatzener Ortsteile härteres Wasser aus dem Norden erhalten könnten und entwirft ein wahres Schreckensszenario: Durch das härtere Wasser würde ein Großteil der Haushaltsgeräte mit Wasserbedarf in kürzester Frist den Dienst versagen, erklärt die Gleidinger CDU.

Diese Sorge ist laut Stadtrat Stefan Zeilinger unbegründet. Enercity habe den Wasserliefervertrag mit der Harzwasser – Kommunale Wasserversorgung bis Ende 2023 verlängert, betont er in einer öffentlichen Mitteilung. Daher bekämen Gleidingen und Ingeln-Oesselse weiter Trinkwasser aus dem Harz. Aber auch das Wasser, das Enercity in die übrigen Laatzener Ortsteile und in weite Teile Hannovers liefere, ist laut Zeilinger alles andere als ein Maschinenkiller. Es weise ein ausgewogenes Mineralienverhältnis auf und sei sehr nitratarm. Die Gesamthärte liege im Bereich "mittel". Befürchtungen von Beschädigungen an Maschinen wegen des angeblich harten Wassers seien unbegründet.

Da Enercity das Wassernetz in den vergangenen Jahren saniert hat, hebt das Unternehmen Schritt für Schritt die Preise an. Diese lagen in den betreffenden Bereichen deutlich unter denen im übrigen Stadtgebiet. Bis 2023 sollen sie um insgesamt 10 Prozent steigen, sodass das Preisniveau dann angeglichen ist.

Ortsrat tagt am 1. Februar

Die Fragen zur Trinkwasserversorgung in Gleidingen und Ingeln-Oesselse werden am Montag, 1. Februar, auch vom Ortsrat in Gleidingen behandelt. Weitere Themen sind unter anderem die Baumaßnahme in der Ringstraße, die Schulentwicklungsplanung samt Schülerzahlprognosen sowie der Wanderweg zwischen der Ritterstraße und der Pumpstation.

Die öffentliche Sitzung beginn um 18 Uhr in der Grundschule Gleidingen an der Oesselser Straße 12.

Von Stefanie Zerm

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