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CDU beschließt Programm für Kommunalwahl

Laatzen-Mitte CDU beschließt Programm für Kommunalwahl

Schulen sanieren, bezahlbaren Wohnraum schaffen und einen Behindertenbeauftragten einstellen - dies sind einige der Themen, mit denen die CDU im anstehenden Kommunalwahlkampf punkten will. Beschlossen hat die Partei das Programm vor knapp einer Woche.

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Die Mitglieder der CDU haben sich auf ein Wahlprogramm geeinigt.

Quelle: privat

Laatzen. Es ist ein kommunalpolitischer Rundumschlag, mit dem die Christdemokraten in die Wahl gehen. Von Bildungs- über Bau- bis hin zu sozialen Themen reicht das Spektrum, auf das sich die Mitglieder am Mittwoch voriger Woche verständigt haben. Insgesamt finden sich 26 Punkte im Programm.

Einer der Hauptakzente liegt dabei auf dem Erhalt und der Modernisierung der städtischen Infrastruktur. Die CDU will an allen Laatzener Schulen den Sanierungsstau auflösen und auch die übrigen städtischen Gebäude renovieren, sanieren und modernisieren. "Unser Motto heißt: Nicht vergammeln lassen", heißt es schlagwortartig im Programm. Auch Straßen, Geh- und Radwege müssten frühzeitig ausgebessert werden.

Die wichtigsten weiteren Vorhaben:

Schule: Die CDU legt sich darauf fest, dass die jetzigen Schulformen in Laatzen beibehalten werden sollen. Damit würde die Stadt auch weiterhin über ein Schulzentrum mit Gymnasium und Oberschule sowie die Albert-Einstein-Schule als Kooperative Gesamtschule verfügen. Abgesehen von der Sanierung sollen Schulen sauber gehalten und mehr Sozialarbeiter eingesetzt werden.

Kinder und Jugend: Dass die Stadt Krippen und Kindergärten vorhält, ist zwar ohnehin gesetzlich vorgeschrieben - dennoch nimmt die CDU die Forderung mit auf. Weitere Punkte: Ausreichende Hortplätze, mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an städtischen Entscheidungen und ein Ausbau der Spiel- und Bolzplätze.

Bauen und Wohnen: Die Christdemokraten wollen Neubaugebiete für ein "attraktives und bezahlbares Wohnen zügig ausweisen". Ob dabei auch konkret Sozialwohnungen gewünscht sind, lässt die Partei offen. Eine weitere Idee: Die Stadt solle die Bebauung von Hinterlieger-Grundstücken ermöglichen, so dass auch in alten Ortskernen neuer Wohnraum entstehen kann.

Soziales und Gesellschaft: Erneuert hat die CDU ihre Forderung nach einem städtischen Behindertenbeauftragten und die stärkere Einbindung des Seniorenbeirats in die Politik. Außerdem sollten bezahlbare Räume für Vereine und Ehrenamtliche gestellt und - mittelfristig - die Sportförderung ausgebaut werden. Die Orts- und Stadtteile müssten zudem abends und nachts besser an Bus und Bahn angebunden werden. "Mehr Ruftaxis einzusetzen, wäre ein erster Schritt", heißt es. Der Einfluss der Stadt auf die Pläne von Region und GVH ist allerdings beschränkt.

Arbeit und Leben: Wer bezahlt, wenn die Stadt Straßen saniert - Anlieger oder Steuerzahler? Die CDU tendiert offenbar zu Letzterem: "Die Kosten für Straßenausbau und -sanierung gerechter verteilen", lautet eine Forderung. Gewünscht werden auch mehr Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder. Relativ unkonkret bleibt die Partei bei den Themen Wirtschaftsförderung und einer "zukunftssicheren" Ausstattung der Feuerwehr.

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