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DRK-Pflegestützpunkt hat neue Leiterin

Laatzen-Mitte DRK-Pflegestützpunkt hat neue Leiterin

Seit fast zwei Wochen ist Joanna Köster Chefin des DRK-Pflegestützpunktes. Obwohl sie sich an die Arbeitsabläufe noch gewöhnen muss, fühlt sich die ehemalige Krankenpflegerin schon wie zu Hause.

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Gut gelaunt:
Joanna Köster ist seit Kurzem die neue Leiterin des DRK-Pflegestützpunktes Laatzen - und die Arbeit mit ihrem Team hat ihr vom ersten Tag an gefallen.

Quelle: Isabel Christian

Laatzen-Mitte. Der Trubel macht ihr sichtlich Spaß. Mit strahlendem Lächeln empfängt Joanna Köster die Senioren, die zum Osterkaffee gekommen sind. Einem nach dem anderen schüttelt sie die Hand, stellt sich vor und wechselt ein paar Worte. Natürlich sind die Besucher neugierig, denn für die meisten ist es das erste Mal, dass sie die neue Leiterin des Pflegestützpunkts treffen. Am 15. März hat Köster die Geschäfte offiziell von ihrer Vorgängerin Ronja Schmidt übernommen.

Eigentlich kommt Köster aus dem Krankenhausbetrieb. Vor knapp 20 Jahren zog sie von Polen nach Deutschland und arbeitete nach ihrem Anerkennungsjahr zunächst in der Sophienklinik in Hannover als Krankenschwester. 14 Jahre kümmerte sie sich vor allem nachts auf den Stationen um die Patienten. „Das war schon eine anstrengende Zeit“, sagt Köster. Doch es hatte auch etwas Gutes: „Dadurch konnte ich mich tagsüber um meine Tochter kümmern.“

Als diese erwachsen wurde, wechselte Köster in den Tagesdienst. Doch das brachte nicht die erhoffte Veränderung. „Ich spürte, dass mir im Beruf trotzdem noch etwas fehlte.“ Also entschloss sich die zierliche Frau mit dem blonden Kurzhaarschnitt, etwas Neues zu wagen. Sie ließ sich zur Pflegefachkraft weiterbilden und absolvierte eine Ausbildung zur Heimleiterin.

„Eine leitende Position hätte ich im Krankenhaus auch bekommen können, doch das soziale Leben leidet schon sehr unter dem Beruf“, lautet ihre Erkenntnis. In der Pflege sei beides leichter zu vereinbaren. Köster lebt mit ihrem Mann und der Tochter in Sarstedt.

Der erste Tag in der DRK-Pflegestation - als die 42-Jährige dort in die Arbeit hineinschnuppern durfte - habe ihr das Gefühl gegeben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, sagt sie. „Hier ist es so gemütlich, so herzlich - das hat mir sofort gefallen.“

Ideen für die Zukunft des DRK-Stützpunktes unter ihrer Führung hat sie natürlich schon, doch die stellt sie zurzeit noch zurück. „Erst mal will ich alles genau kennenlernen.“

Ihr Team aus 13 Mitarbeiterinnen hat sie bereits in seine Mitte aufgenommen. „Dieser herzliche Empfang hat mich sehr gerührt. Ich fühle mich hier schon wie zu Hause“, sagt Köster und wirft den Kolleginnen, die gerade Kaffee und Kuchen auf die Tische stellen, ein glückliches Lächeln zu.

Von Isabel Christian

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