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DRK-Rettungssanitäter sind für Notfälle dabei

Laatzen-Mitte DRK-Rettungssanitäter sind für Notfälle dabei

Beim alljährlichen Fest der Sinne in Laatzen darf eine Gruppe nicht fehlen: Die Gruppe der Rettungssanitäter des DRK. Die Ehrenamtlichen begleiten die Festtage und sorgen im Falle körperlicher Beschwerden oder kleinerer Unfälle für schnelle Hilfe vor Ort.

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Rundgang der DRK-Rettungssanitäter: Florian Hentschel und Nadja Senft gehen regelmäßig über das Festgelände im Park. Ihren 15 Kilogramm schweren Notfallrucksack haben sie zuvor auf Vollständigkeit kontrolliert.

Quelle: Torsten Lippelt

Laatzen-Mitte. „Wir sind eigentlich immer dabei, seit es das Fest der Sinne gibt“, sagt der ausgebildete Rettungsassistent Florian Hentschel, der auch stellvertretender Bereitschaftsleiter bei der DRK-Region Hannover ist. Am Samstag sind er und seine Kollegin, die Rettungssanitäterin Nadja Senft, von der nahe gelegenen DRK Bereitschaft an der Nürnberger Straße im Park der Sinne im Einsatz.

Schon vor dem Beginn der Veranstaltung um 15 Uhr stehen die beiden Ehrenamtlichen mit ihrem Rettungswagen beim Gartenhaus, um etwaige gesundheitliche Problemfälle schnell versorgen zu können. „Die Stadt hat uns gebeten, bis in den Abend präsent zu sein“, so Florian Hentschel.

Die Luft ist zwar drückend schwül und lässt bevorstehende Kreislaufprobleme bei Besuchern erwarten – doch vorerst bleibt alles ruhig. So ist Zeit genug, um interessierten Besuchern das mögliche Leistungsspektrum im Rettungswagen zu zeigen: von Kühlelementen bei Insektenstichen bis hin zum Defibrillator bei einem Herzstillstand. „Glücklicherweise haben wir den bisher nie benötigt", sagt Hentschel erleichtert. "Wir hatten mal einen leichten Herzinfarkt, der allerdings gut für den Patienten ausging."

In den letzten Jahren waren es eher Kreislaufprobleme wegen großer Hitze oder weil die Besucher zu wenig getrunken hatten. Auch Insektenstiche oder aufgeschürfte Knie und Ellenbogen bei spielenden Kindern haben die DRK-Ehrenamtlichen schon bei den Stadtfesten versorgt werden, weiß Hentschel. Und bei den Mitarbeitern an den Essen- und Getränkeständen müssten hin hin und wieder Schnittwunden behandelt werden.

Der Rettungswagen ist die Basisstation. Doch regelmäßig gehen Hentschel und seine Kollegin Nadja Senft auch über das Festgelände. Bevor sie aufbrechen, kontrollieren beide die Vollständigkeit ihres 15 Kilogramm schweren Notfall-Rucksackes, den sie dabei mitnehmen. Sobald die Leitstelle Bescheid weiß, dass beide das Fahrzeug für den etwa 20-Minuten-Rundgang verlassen wollen, kann es losgehen. „Für uns ist es gut, dass wir uns nebenbei gleich mögliche Gefahrenpunkte einer Veranstaltung und deren Erreichbarkeit anschauen können", sagt der Rettungsassistent – "Und dass die Menschen sehen: Da ist jemand, der mir helfen kann."

Den Nachmittag über bleibt es ruhig: bis auf die zahlreichen Kinder, die sich den Rettungswagen (RTW) näher ansehen und seine Technik erklären lassen. Und auf Wunsch gibt es sogar Erinnerungsfotos mit der Familie – in friedlicher und fröhlicher Rune am Rettungswagen.

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Von Torsten Lippelt

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