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Erich-Kästner-Gymnasium wird Europaschule

Laatzen Erich-Kästner-Gymnasium wird Europaschule

Das Erich-Kästner-Gymnasium (EKG) in Laatzen wird Europaschule: In dieser Woche soll die besondere Auszeichnung vergeben werden, die bislang nur sieben Schulen in der Region tragen. Die Schulleitung sieht dies auch als Verpflichtung in einer Zeit, in der Europas Eliten politisch versagen.

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Das Erich Kästner Schulzentrum.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. „Wir sind wahnsinnig stolz - das Gymnasium ist jetzt Leuchtturmschule in Laatzen mit Signalwirkung“, sagt EKG-Rektorin Hella Kohl. Der Aufwand, den das EKG für die Auszeichnung betrieben hat, sei groß gewesen: Die Schule habe nicht nur anderthalb Jahre lang an der Bewerbung gearbeitet, sondern den europäischen Gedanken immer wieder in Unterricht, Projekte und Austauschprogramme integriert. So war das EKG zuletzt Comeniusschule und nimmt nun am Programm „Erasmus plus“ teil. Für diese Woche hat die Schülervertretung eine Europawoche organisiert. Bei Themenwochen im Frühjahr gibt es einmal jährlich Unterricht mit internationalen Themen - fachübergreifend. Zum Ganztagsangebot zählen auch Projekte des sozialen Engagements, beispielsweise in Form der Arbeit mit Flüchtlingskindern.

Für Donnerstag, 16. Juli, ist die Preisverleihung vorgesehen - am letzten Tag der schulinternen Europawoche. Als Gäste sind Vertreter von Stadt, Schule, Landesschulbehörde und Politik zum Festakt eingeladen, dann werden Plakette und Fahne überreicht, mit denen das EKG im Eingangsbereich auf seinen neuen Titel künftig hinweisen will.

Kohl sieht die Auszeichnung sowohl als Verpflichtung als auch als Ansporn. „Die Bemühungen sind wichtig, weil es hier um eine Bewusstwerdung des Europagedankens geht - auch wenn der mittlerweile von den politischen Eliten mehr oder weniger an die Wand gefahren wird.“ Dies sei Teil des Erziehungsauftrags, den Schule hat.

Dabei bekommen Laatzens Gymnasiasten Europa auch zu sehen. Nach dem Auslaufen des Comeniusprogramms nimmt das Laatzener EKG in den nächsten zwei Jahren am Nachfolgeprogramm „Erasmus plus“ teil.

Partner in dem Programm sind Schulen in Schweden, Norwegen und Spanien, zu denen Kontakte intensiviert oder auch neu geknüpft werden. Thematisch geht es dabei um Berufsvorbereitung in Europa: „Spanien hat als Projektthema das Problem der Arbeitslosigkeit ausgewählt“, berichtet Kohl. Beim Besuch der Laatzener Schüler in Spanien gehe es auch um Möglichkeiten, die der europäische Markt bietet. Solche Erlebnisse seien es, die am Ende von Schule in Erinnerung bleiben, sagt Kohl - über das, was in Mathe und Co. gelernt wird hinaus.

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