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Musik der tiefen Stimmen kommt gut an

Alt-Laatzen Musik der tiefen Stimmen kommt gut an

Das Hamburger Trio "Capella Armonica" begeisterte seine Zuhörer beim zweiten Konzert der diesjährigen "Abendmusiken" in der Immanuelkirche. Dabei interpretierten die Musiker unter anderem ein Stück von Johann Sebastian Bach neu.

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Georg Pawassar, Josef Hlinka und Viacheslav Taube (von links) begeisterten die Zuhörer als Trio „Capella Armonica“ in der Alten Kapelle.

Quelle: Torsten Lippelt

Alt-Laatzen. Cornelia Jiracek war begeistert. „Diese Kombination der tiefen Stimmen ist hier eine Premiere und so noch nicht zu hören gewesen“, freute sich die Kreiskantonin und Organisatorin der Reihe "Abendmusiken" in der Immanuelkirche. Mit dem zweiten Konzert in diesem Jahr Kreiskantorin Cornelia Jiracek von Arnim. Das Hamburger Trio „Capella Armonica“ setzte die Konzertserie am Sonnabend in der Alten Kapelle unter dem Titel "Musik für tiefe Stimmen" fort. Bei der zweiten Veranstaltung in diesem Jahr präsentierten die Musiker an zwei Celli und einem Kontrabass unter anderem Werkn von Johann Sebastian Bach, Luigi Boccherini und Hans Frybaunter.

Für den Auftakt sorgte Georg Pawassar mit einem melodisch etwas sperrigen Violoncello Solo von Gaspar Cassadó, bevor er gemeinsam mit seinem Cellisten-Kollegen Viacheslav Taube Luigi Boccherinis „Sonate für zwei Celli“ intonierte. Dritter im Bunde war schließlich – zunächst auch als Solist, dann im Duett und schließlich mit den beiden Cello-Musikern – Josef Hlinka. Er zeigte sein Können zunächst bei der nur für Kontrabass komponierten „Suite im alten Stil“ von Hans Fryba, später ergänzten sich alle drei bei der abschließenden Sonate G-Dur für zwei Violoncelli und Kontrabass von Johann Sebastian Bach perfekt.

„Dies ist das einzige Stück, das wir nicht im Original spielen, sondern abgewandelt für Cello und Kontrabass. Denn ursprünglich hatte Bach es für drei Gamben komponiert – das sind Knie- beziehungsweise Schoßgeigen“, erläuterte Pawassar. Dass diese Variation vom Publikum als gelungen angesehen wurde, zeigte der abschließende Applaus der über 40 Konzertgäste.

Von Torsten Lippelt

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