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366 Pferde kommen nach Laatzen

Alt-Laatzen 366 Pferde kommen nach Laatzen

Der Reiterverein Laatzen richtet am Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. August, auf seinem Gelände am Steinbrink ein großes Springturnier aus. Es ist das letzte dieser Art in ganz Laatzen. Besucher können sich bei Kaffee und Kuchen den Wettbewerb ansehen und zahlreiche Pferdehälse tätscheln.

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Insgesamt gehen 366 Reiter aus ganz Niedersachsen an den Start.

Quelle: privat

Alt-Laatzen. Die Vorbereitungen beim Reiterverein Laatzen laufen auf Hochtouren. "Wir sind bereits seit Wochen am Saubermachen und haben alle Hindernisse neu gestrichen", sagt Karin Schrader. Am Donnerstag bauen die Vereinsmitglieder das Festzelt auf, am Freitag den Parcours und die Bühne.

Insgesamt haben sich 366 Reiter aus ganz Niedersachsen für das Turnier angemeldet, das der Verein mit Unterbrechungen bereits seit 1963 ausrichtet. Mittlerweile jedoch nur noch alle zwei Jahre. "Mit rund 100 Mitgliedern sind wir ein relativ kleiner Verein, der das jedes Jahr nicht stemmen könnte", sagt Schrader. Insgesamt organisierten rund zehn Vereinsmitglieder das Turnier, weitere 50 helfen bei der Veranstaltung, etwa beim Kuchenverkauf und der Parkplatzeinweisung.

Das Turnier beginnt am Sonnabend bereits um 7 Uhr. Ab 10.15 Uhr geht es für Nachwuchsreiter dann um den „Preis der Stadt Laatzen“, den Bürgermeister Jürgen Köhne den Siegern überreicht. Anschließend starten die Teilnehmer der Klassen A und L.

Am Sonntag beginnen um 7.30 Uhr die Kinder- und Jugendprüfungen. In der Führzügelklasse gehen die Kleinsten Teilnehmer im Alter von vier bis zehn Jahren an den Start. Richtig Stimmung kommt anschließend beim „Jump-&-Run-Wettbewerb“ auf, bei dem jeweils ein Reiter und ein Läufer den Parcours gemeinsam absolvieren müssen. "Da wird der eine oder andere Vater seine Joggingschuhe aus dem Keller holen, um die reitende Tochter zu Fuß zu unterstützen", kündigt Karin Schrader an.

Höhepunkt ist am Sonntag ab 15.45 Uhr das Punktespringen der Klasse L mit Joker. Dabei erwartet die Reiter am Ende des Parcours ein besonders schwieriges Hindernis. Schaffen sie es, dieses fehlerfrei zu überspringen, bekommen sie eine kleine Flasche Sekt - wenn nicht, eine Flasche Selters.

Neben den Preisen für die Prüfungen verleiht der Reiterverein Laatzen bereits seit mehreren Jahren auch eine ganz spezielle Auszeichnung: den Fairnesspreis. Ihn bekommen Reiter, die besonders freundlich und einfühlsam mit ihrem Pferd umgehen. "Wir wollen damit darauf hinweisen, dass Pferde mehr sind als bloße Sportgeräte und jeder Reiter tiergerecht mit ihnen umgehen sollte", sagt Karin Schrader. 

Besucher, die sich das Turnier ansehen wollen, sind willkommen. Der Reiterverein bietet Kaffee und Kuchen sowie Grillgut an. Der Eintritt ist kostenlos.

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Von Stephanie Zerm

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