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Von der Schreibtischkritzelei zum Gemälde

Laatzen-Mitte Von der Schreibtischkritzelei zum Gemälde

Noch bis zum 30. August können Besucher in der Empfangshalle der Deutschen Rentenversicherung intuitive Malerei der Hobbykünstlerin Stefanie Bebermeier aus Extertal sehen. Die 23 Acrylgemälde zeigen abstrakte Formen - und sind allesamt aus Schreibtischkritzeleien entstanden.

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Stefanie Bebermeier hat aus ihren Schreibtischkritzeleien Kunstwerke gemacht.

Quelle: Stephanie Zerm

Laatzen-Mitte. "Wenn ich bei Teamsitzungen oder am Telefon mit einem Kuli kritzele, kann ich mich einfach besser konzentrieren", sagt Stefanie Bebermeier. Dass aus diesen Kritzeleien einmal Kunstwerke entstehen, ist eher einem Zufall zu verdanken. "Ich habe im Fernsehen gesehen, wie man Landschaftsbilder anfertigt und habe das auch probiert", sagt die Mitarbeiterin eines Hospizdienstes.

Nur Landschaften zu malen, langweilte sie jedoch. "Das fand ich öde", gesteht die 47-Jährige schmunzelnd. Daher belegte Stefanie Bebermeier einen Kurs zur Motivfindung. Dorthin nahm sie zahlreiche kleine Schnipsel mit, die sie während der Arbeit bekritzelt hatte. Fortan dienten diese als Vorlage für ihre großflächigen Acrylgemälde. Manche der Schnipsel sind nur wenige Zentimeter groß. "Erst beim Übertragen auf die Leinwand und der Wahl der Farben treffe ich bewusste Entscheidungen", sagt die Hobbykünstlerin. Dabei entwickele sie ihre Bilder immer weiter, bis sich ein Gefühl von Harmonie einstelle.

Entstanden sind zahlreiche farbenfrohe Bilder mit Titeln wie "Woher der Wind weht", "Schlaf-Amöben", "Die Träumende" oder "Tanz auf der grünen Wiese".

"Die Titel für die Bilder ergeben sich immer erst hinterher", sagt Stefanie Bebermeier. "Oder auch nicht". Denn nicht alle Bilder haben eine Bezeichnung. Manche sind auch namenlos.

Fast alle der Gemälde zeigen grafische Formen, die sich dem Betrachter oftmals erst beim näheren Hinschauen erschließen.

Die 23 Bilder sind noch bis Dienstag, 30. August, im Foyer der Deutschen Rentenversicherung an der Langen Weihe 4 zu sehen und können auch gekauft werden. Sie kosten zwischen 50 und 150 Euro. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.

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Die Vorlagen für ihre Kunstwerke sind oft nur wenige Zentimeter groß.

Quelle: Stephanie Zerm

Von Stephanie Zerm

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