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Dicke Überraschungen bei CDU-Kandidaturen

Laatzen Dicke Überraschungen bei CDU-Kandidaturen

Der Fraktionschef tritt nicht mehr an, ein Ingelner wird Spitzenkandidat für Laatzen-Mitte, Grasdorf und Alt-Laatzen: Die Kandidatenlisten der Laatzener CDU für die Kommunalwahl im September birgt einige Überraschungen.

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Angelika Rohde (von links) und Christoph Dreyer sind die die beiden Spitzenkandidaten der CDU für den Rat der Stadt, Heinrich Hennies führt die Ortsratsliste an.

Quelle: privat

Laatzen. Die Aufstellung der Wählerlisten bedeutet für die Parteien immer auch eine Art Stresstest: Wer kandidiert auf den aussichtsreichen vorderen Listenplätzen, wer bleibt im Rat? Die CDU hat diesen Prozess hinter sich - und hat sich für eine Lösung entschieden, bei der sich geographisch einiges verschiebt.

Im Wahlbereich 1 (Alt-Laatzen, Grasdorf, Laatzen-Mitte) tritt mit Christoph Dreyer aus Ingeln-Oesselse ein Kandidat auf dem Spitzenplatz ein, der gar nicht in dem Bereich wohnt. Auf den Plätzen dahinter folgen Paul Derabin, Annette Richter, Siegfried-Karl Guder und - ebenfalls aus einem südlichen Stadtteil - die Gleidingerin Janine Jackstat.

Im Wahlbereich 2 übernimmt mit Angelika Rohde ebenfalls eine Ingelnerin die Spitzenkandidatur, gefolgt von Hannelore Flebbe (Rethen), Olaf Lichy (Gleidingen) und Gundhild Fiedler-Dreyer (Ingeln-Oesselse).

Nicht dabei ist hingegen CDU-Fraktionschef Winfried Meis der private Gründe für sein Ausscheiden anführt. "Ich wollte für mich persönlich mehr Zeitsouveränität schaffen", sagte Meis im Gespräch mit dieser Zeitung. Bei der Mitgliederversammlung vergangene Woche erhielt Meis langen Applaus für die Arbeit der vergangenen fünf Jahre.

Dass Ingeln-Oesselse bei der Listenplatzverteilung so dominiert, begründet der Stadtverbandsvorsitzende Christoph Dreyer mit der hohen Anzahl von Kandidaten, die aus dem Bereich stammen. "Es ist schwierig, alle auf einer Liste unterzukriegen - dann bleiben für andere Ortschaften keine Plätze mehr", sagt Dreyer. Dass er selbst im Norden der Stadt antritt, hänge mit der parallelen Kandidatur seiner Ehefrau Gundhild Fiedler-Dreyer zusammen. "Es ist nicht gut, wenn zwei Personen aus einer Familie in einem Wahlbereich kandidieren", findet Dreyer. Unterm Strich gebe es relativ viel junge Kandidaten. "Elf der 35 Kandidaten sind jünger als 35."

Am Mittwoch, 25. Mai, will die CDU über ihr Wahlprogramm beraten. Die Versammlung ist öffentlich und beginnt um 19.30 Uhr im Treff Alte Schule in Gleidingen.

Hennies tritt in Ingeln-Oesselse an: Beschlossen ist auch die Kandidatenliste für den Ortsrat ingeln-Oesselse. Auf Platz 1 kandidiert wieder Ortsbürgermeister Heinrich Hennies, auf vorderen Plätzen gefolgt von Gundhild Fiedler-Dreyer, Nils Janisch, Manfred Alexander Looß und Günter Sahm.

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