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"Hort in Alter Schule ist zu gefährlich"

Ingeln-Oesselse "Hort in Alter Schule ist zu gefährlich"

In Ingeln-Oesselse fehlen rund 30 Hortplätze. Diese könnten aus Sicht der Verwaltung übergangsweise in der Alten Schule eingerichtet werden. Dagegen hagelt es jedoch Kritik.

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Aus Sicht der Verwaltung könnte die Alte Schule in Ingeln übergangsweise als Hort genutzt werden.

Quelle: Köhler

Ingeln-Oesselse. "Der Standort an der Alten Schule ist für Kinder viel zu gefährlich", bemängelt Gundhild Fiedler-Dreyer. Das Gebäude liege an einer stark befahrenen Regionsstraße. "Gerade nachmittags herrscht dort viel Verkehr", sagt die CDU-Ratsfrau, die selber in Ingeln-Oesselse wohnt. "Die Busse halten dort und Spielmöglichkeiten gibt es am Haus auch keine." Dazu müssten die Kinder zum evangelischen Kindergarten gehen, der zu Fuß etwa zwei Minuten entfernt sei.

Hinzu komme, dass es an dem Gebäude keine Parkplätze gebe. Mit ihrer Kritik stehe sie nicht alleine, sagt Gundhild Fiedler-Dreyer. Die CDU im Ortsrat Ingeln-Oesselse stehe dem Vorhaben der Stadt ebenfalls skeptisch gegenüber.

Auch weil dann die Heimatfreunde und die Chorgemeinschaft, die sich in dem fast 100 Jahre alten Gebäude einmal pro Woche treffen, vorübergehend ihr Domizil räumen müssten. Abgesehen davon steht das Gebäude, das bis Mitte der siebziger Jahre als Schule diente, jedoch weitgehend leer.

Die Stadt besitzt lediglich noch den ehemaligen Klassenraum, der für rund 65.000 Euro zum Hort umgebaut werden müsste. Die daneben liegende Lehrerwohnung hat die Stadt vor mehr als 15 Jahren verkauft.

Die gesamte Hortsituation in Ingeln-Oesselse sei einziges Flickwerk, bemängelt Fiedler-Dreyer. Zurzeit würden bereits vier Standorte in der Grundschule, dem DRK-Kindergarten, im Kindergarten Ingeln und in der Alten Penne für die Nachmittagsbetreuung genutzt. Ein Gesamtkonzept fehle aber.

Dieses könnte jedoch an der Grundschule entstehen. Denn zur Zeit prüft die Stadt, ob dort mit einem neuen Anbau Hortplätze geschaffen werden können.

Noch vor seiner Sitzung am Donnerstag, 25. Februar, will der Fachausschuss für Kinder und Jugend gemeinsam mit dem Ortsrat die Alte Schule besichtigen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Von Stephanie Zerm

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