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Feuerwehr übt Schreckensszenario in Werkstatt

Alt-Laatzen Feuerwehr übt Schreckensszenario in Werkstatt

Nun spielen Einbrecher auch schon in Übungsszenarien der Feuerwehr eine Rolle. Die Freiwilligen aus Laatzen haben am Mittwoch Abend in einer Autowerkstatt ein wahres Schreckensszenario geübt: Sechs Eingeschlossenen galt es aus den vermeintlich in Brand geratenen Lagerräumen zu retten.

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Die Freiwillige Feuerwehr Laatzen übt am Mittwoch Abend bei A.T.U in Alt-Laatzen.

Quelle: Gerald Senft

Alt-Laatzen. Die Helfer wurden um 19.15 Uhr alarmiert. Mit sieben Fahrzeugen fuhren sie in Alt-Laatzen bei der Autowerkstatt A.T.U. vor. Dem von Holger Kaßen und Gunnar Krone ausgearbeiteten Szenario nach sollte nach dem Einbruch ein Feuer ausgebrochen sein und sich die Flammen rasend schnell in den Lagerräumen ausbreiten.

Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten machten sich auf den Weg, die Vermissten zu suchen. "Da die Räume sich nicht vernebeln ließen, wurden die Masken der Helfer verdunkelt", sagte Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Kriechend suchten die Helfer die Räume ab und fanden schließlich die erste der sechs 80-Kilogramm-Puppen. Parallel dazu kletterten Feuerwehrleute außen über die Drehleiter in das Obergeschoss und suchten dort. Sodann wurde der Löschangriff am Korb vorbereitet, um die Flammen von oben löschen zu können. Dazu wurden ein Hydrant an der Kronsbergstraße angezapft und mehrere Schläuche zu der Werkstatt verlegt.

Anwohner und Geschäftsleute hätten angesichts der vielen Helfer und eingesetzten Technik zunächst an einen Realeinsatz gedacht, sagte Senft.

Mit dem Ergebnis der einstündigen Übung war die Feuerwehr anschließend "sehr zufrieden", wie der Sprecher betont. Die Räume mit mehreren Tausend eingelagerten Reifen seien sehr verwinkelt und eine Herausforderung gewesen. Ideal bei der Örtlichkeit sei gewesen, dass es einen Parkplatz gab und die Einsatzfahrzeuge nicht im Straßenraum standen und die Hildesheimer Straße blockierten. Auch die Schaulustigen standen weit genug weg und störten nicht.

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Von Astrid Köhler

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