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Nach Kurztrip: Grasdorfer Störche sind zurück

Grasdorf Nach Kurztrip: Grasdorfer Störche sind zurück

Sie sind wieder hier, in ihrem Revier: Die beiden erneut in der Region überwinternden und fast drei Wochen lang in Laatzen vermissten Störche Frieda und Rolf sind am Wochenende wohlbehalten nach Grasdorf zurückgekehrt – zur großen Freude vieler Spaziergänger und Storchenfreunde wie Jürgen Körber.

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Das Grasdorfer Storchenpaar Frieda und Rolf macht sich - nach drei Wochen Abstinenz - seit dem Wochenende wieder auf Nahrungssuche in der Leinemasch.

Quelle: Jürgen Körber

Grasdorf. Am Sonnabend Morgen ist das Paar in "guter Verfassung" in sein angestammtes Nest im Grasdorfer Wassergewinnungsgebiet zurückgekehrt, berichtet der Storchenexperte des Nabu-Laatzen Jürgen Körber. Da beide Störche die letzten Wochen vermutlich nur wenige Flugminuten entfernt - bei Altwarmbüchen - verbrachten, sei eine Rückkehr am frühen Morgen "nur logisch", so Körber weiter: "Bis Mittag haben sie auf dem Nest verbracht, was nahelegt, dass sie ausreichend Nahrung am Ausweichplatz gefunden haben müssen und nicht unmittelbar hier auf Nahrungssuche angewiesen waren."

Das Wochenende blieben Störchin Frieda und ihr Partner Rolf in der Nähe des Nestes: unter anderem auf der Pferdekoppel in der Nähe der Wasserwerk-Brücke und im Nest. Die Nacht zu Montag verbrachten sie auf einem Flutlichtmast des Sportplatzes an der Grundschule Grasdorf. "Es scheint so, als wäre das Gröbste überstanden", meint und hofft Körber.

Ende Januar hatte ein Spaziergänger Störche, die den Grasdorfern Experten zufolge sehr, sehr ähnlich sahen, nahe der Mülldeponie Altwarmbüchen fotografiert. Bis dato war nicht klar, ob Frieda und Rolf die Frost- und Schneeperiode im Januar wirklich unbeschadet überstanden hatten. Am 18. Januar hatten sie Laatzen verlassen.

Die beiden Grasdorfer Vögel sind indes nicht die einzigen ihrer Art, die bereits zu ihren Brutplätzen zurückgekehrt sind. Wie der Storchenbeauftragte der Region Reinhard Löhmer mit Verweis auf Nachbarbetreuer in Celle und Minden berichtet, sind dort seit dem 20. Januar ebenfalls schon einzelne Störche eingetroffen. Es könne sein, dass sich grundsätzlich etwas ändere und manche gar nicht nach Südeuropa gezogen sind, so Löhmer. Berichten aus Spanien nach machten sich größere Mengen der dort auf Deponien überwinternden Störche seit Ende Januar auf den Rückzug. Abhängig von der Witterung und der inneren Uhr der Vögel, könnten diese "bei gutem Wind innerhalb von zehn Tagen" in Niedersachsen sein.

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Sie sind wieder da: Die Grasdorfer Störche sind am Sonnabend auf ihr Nest im Wassergewinnungsgebiet in der Nähe des Naturzschutzzentrums Alte Feuerwache an der Ohestraße zurückgekehrt.

Quelle: Jürgen Körber

Von Astrid Köhler

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