Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Die Ökologische Station ist eröffnet

Grasdorf Die Ökologische Station ist eröffnet

Seit Dienstag läuft der Betrieb der Ökologischen Station Mittleres Leinetal (ÖSML) in Grasdorf offiziell: Die Einrichtung, die Klima- und Naturschutzprojekte zwischen Hannover und Hildesheim koordiniert, ist im Beisein von rund 40 Gästen eröffnet worden.

Voriger Artikel
"Wir stehen nachts teilweise im Bett"
Nächster Artikel
Ja, ist denn schon wieder Frühling?

Die Ökologische Station Mittleres Leinetal (ÖSML) im Laatzener Stadtteil Grasdorf wird am Dienstag, 8.12.2015, von Kai-Olaf Krüger (Geschäftsführer ÖSML, von links), Ramona Schumann (Bürgermeisterin Stadt Pattensen), Holger Buschmann (stellvertretender Vorsitzender ÖSML), Gertraude Kruse (Vorsitzende ÖSML), Reiner Wegner (Landrat des Landkreises Hildesheim), Kay Brummer (Erster Stadtrat Hildesheim), Jürgen Köhne (Bürgermeister Stadt Laatzen) und Claus-Dieter Schacht-Gaida (Bürgermeister Stadt Hemmingen) eröffnet.

Quelle: Daniel Junker

Grasdorf. Mit der ÖSML hat Laatzen einen neuen Spieler im Umweltschutz: Die Mitarbeiter koordinieren Naturschutzprojekte, betreuen Schutzgebiete und erarbeiten Konzepte zur Naherholung. Für die Einsätze greift die Station auf Ehrenamtliche der beteiligten Organisationen zurück. Dazu gehören die Nabu- und BUND-Orts- und Kreisgruppen aus Laatzen, Hemmingen, Hannover und Hildesheim, der Ornithologische Verein zu Hildesheim (OVH) sowie die Paul-Feindt-Stiftung. Mehr als 100 aktive Naturschützer seien für die Station im Einsatz, sagt Holger Buschmann, stellvertretender Vorsitzender der ÖSML.

Das Einsatzgebiet liegt zwischen Hannover-Herrenhausen, geht über Laatzen, Hemmingen und Pattensen und endet bei Gronau im Landkreis Hildesheim. "In unserem Betreuungsraum liegen 20 Naturschutzgebiete mit einer Größe von 2139 Hektar", sagt Geschäftsführer Kai-Olaf Krüger. 18 Flora-Fauna-Habitate (FFH) mit 5768 Hektar und zwei Vogelschutzgebiete mit 1147 Hektar gehören ebenfalls dazu. Im vergangenen Jahr wurde ein Kopfweidenkataster erstellt, die Haupt- und Ehrenamtlichen vermitteln auch zwischen Landschaftsnutzern und dem Naturschutz - zum Beispiel beim Bibermanagement, zu dem die ÖSML derzeit ein Gutachten erstellt.

Gegründet wurde der Verein im April 2012 von den Landesverbänden des Nabu und BUND - ein Domizil gab es aber noch nicht: Bis September 2014 wurden die Räume, in denen vorher das Igelhaus beheimatet war, saniert. "Die geplante Eröffnung musste aber verschoben werden, weil im darunter liegenden Kindergarten Schimmel aufgetreten war", berichtete die Vorsitzende Gertraude Kruse.

Die Station sei an jedem Vormittag geöffnet, manchmal sind die Mitarbeiter aber in der Natur unterwegs, sagte Kruse. Interessierte können sich an den NABU wenden, der keine 100 Meter weiter das Naturschutzzentrum Alte Feuerwache betreibt.

doc6ngow0802ir150yaiawe

Fotostrecke Laatzen: Die Ökologische Station ist eröffnet

Zur Bildergalerie

Von Daniel Junker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6slrfnjhzhi1fwmmzl5g
Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser

Fotostrecke Laatzen: Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser