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Stadt will Ohestraße zum Wochenende freigeben

Grasdorf Stadt will Ohestraße zum Wochenende freigeben

Jahrelang mussten die Anwohner der Ohestraße in Grasdorf auf die Sanierung warten - die Stadt hatte die Arbeiten aufgrund der leeren Stadtkasse zurückgestellt. Nun ist die Straße fast fertig, zum Wochenende soll sie für den Autoverkehr freigegeben werden.

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Die Ohestraße in Grasdorf bekommt eine neue Fahrbahn. Am Montag bringen Arbeiter die Asphaltdecke auf. Zum Wochenende soll das Teilstück für Autofahrer wieder freigegeben werden.

Quelle: Daniel Junker

Grasdorf. Die Ohestraße in Grasdorf kennt man eigentlich nur als Huckelpiste: Autofahrer, die zum Sportplatz von Germania, zur Mehrzweckhalle, zum Naturschutzzentrum oder zur Gaststätte Zur Leinemasch fahren wollten, mussten riesige Schlaglöcher umschiffen. Aufgrund des ebenfalls löchrigen städtischen Haushaltes wurde die Sanierung des rund 100 Meter langen Teilstücks, die eigentlich schon für 2013 geplant war, zurückgestellt.

Seit Ende August wird die Straße endlich hergestellt. Zunächst wurden Teile des Regenwasserkanals sowie zwei Hausanschlüsse erneuert, danach waren die Seitenstreifen an der Reihe. Die sind mittlerweile fertig: In Richtung Sportplatz hat die Stadt auf der rechten Seite etwa zehn Parkbuchten anlegen lassen, linksseitig verläuft der neue Fußweg.

Am Montag haben Bauarbeiter auch die Fahrbahn samt Tragschicht erneuert: "Der Asphalt muss anschließend etwa 24 Stunden lang auskühlen", sagte Anja Gnad vom Team Tiefbau der Stadt Laatzen. Danach seien noch kleine Arbeiten notwendig, zum Wochenende soll die Ohestraße für den Autoverkehr freigegeben werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 190.000 Euro.

Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits Anfang August beginnen, der Termin hatte sich aber mehrfach verzögert. Dass der Abschluss jetzt bevorsteht, freut insbesondere die Betreiber der Gaststätte Zur Leinemasch. Schließlich konnten Autofahrer und Busse das Lokal in den vergangenen Wochen nicht mehr direkt erreichen. "Zum Glück ging es jetzt aber sehr schnell", sagt Betreiberin Silke Klopsch.  

Den ersten Abschnitt der Straße an der Kreuzung zum Langen Brink hatte die Stadt bereits 2008 sanieren lassen.

Von Daniel Junker

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