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Planung für "Park and ride" soll 2017 beginnen

Rethen Planung für "Park and ride" soll 2017 beginnen

Die "Park-and-ride"-Anlage am Bahnhof Rethen ist viel zu klein – jetzt gibt es endlich einen Termin für eine Erweiterung. Im Jahr 2018 will die Region die Situation verbessern. Allerdings: Die barrierefreie Umgestaltung der Unterführung sowie neue Zugänge zum Bahnsteig fehlen in den Plänen.

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Am Bahnhof Rethen sollen die "Park-and-ride"-Plätze erweitert werden.

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Wie die Regionsverwaltung bestätigt, soll die konkrete Planung für "Park-and-ride"-Anlage im Jahr 2017 beginnen. Nach derzeitigem Stand sollen südlich des alten Bahnhofsgebäudes 20 bis 30 neue Parkplätze entstehen. Die Stadt hat dort ein rund 700 Quadratmeter großes Gelände erworben. Der Bau der Anlage könnte demnach im Jahr 2018 beginnen.

Wie der Bereich später aussieht, hängt von der Entwurfsplanung ab, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Grundsätzlich solle die Lärmschutzwand, die derzeit direkt an der Straße "Am Bahnhof" steht, bestehen bleiben. "Ein Austausch einzelner Elemente gegen transparente Lärmschutzwandelemente wird geprüft", teilt Abelmann mit. Er schließt zudem nicht aus, dass die Lärmschutzwand direkt an die Bahnschienen versetzt wird.

Die Umsetzung des gesamten Bauprojektes hängt allerdings noch von der Zustimmung der Regionsgremien ab. Zudem müsse das Land entsprechende Fördermittel bereitstellen.

Nach derzeitigem Stand beinhalten die Überlegungen allerdings weder die Anpassung der Rampe zur Unterführung am Bahnhof Rethen noch zusätzliche Zugänge zum Bahnsteig: Die Planung sei ausschließlich auf die "Park-and-ride"-Anlage südlich des alten Bahnhofsgebäudes beschränkt, sagt Abelmann. "Aktuell spielt die Rampe in unseren Planungen keine Rolle", sie sei zudem Eigentum der Stadt Laatzen.

Dies steht allerdings einer Stellungnahme der Stadt Laatzen zu einem Antrag der Gruppe SPD/Grüne im Widerspruch. Die Stadt hatte darin mitgeteilt, dass die Region den barrierefreien Umbau der Unterführung sowie neue Zugänge in eine Gesamtmaßnahme einbinden werde.

Ganz ausschließen will Abelmann diesen Bereich freilich nicht: Er könne mit einbezogen werden, wenn dies aus planerischer Sicht sinnvoll und machbar wäre.

Von Daniel Junker

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