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Stadt richtet Online-Beschwerdemanagement ein

Laatzen Stadt richtet Online-Beschwerdemanagement ein

Beschwerden über kaputte Laternen, wilden Sperrmüll oder Falschparker will die Stadtverwaltung Laatzen künftig effizienter und transparenter bearbeiten. Mit dem neuen System "Sag's uns einfach" können Bürger einfach telefonisch, per Smartphone oder PC Meldungen absetzen – und auch nachverfolgen.

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Mit dem neuen EDV-Programm "Sag's uns einfach" können Bürger über verschiedene Kanäle, persönlich, telefonisch, per Computer, Tablet und auch via Smartphone Meldungen absetzen – auch Falschparker, wie hier an der Albert-Schweitzer-Straße.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Das neue System erlaube eine Kanalisierung und Zentralisierung der eingehenden Beschwerden, betonten Bürgermeister Jürgen Köhne, IT-Teamleiterin Birgit Fehners und die Mitarbeiterin der Beschwerdestelle Katrin Förster bei der Freischaltung des neuen Online-Tools. Bisher gingen Meldungen an verschiedenen Stellen im Rathaus ein, mitunter auch mehrfach, weil der nicht nachvollzogen werden konnte, ob ein anderer Bürger schon direkt mit einem Sachbearbeiter gesprochen hatte. Das kostete Zeit. Zeit, die nun in die schnellere Bearbeitung der Beschwerden fließen soll, wie Köhne betont.

Wer sich künftig über Hundehaufen oder Falschparker ärgert, verstopfte Regenabläufe oder defekte Straßenlaternen entdeckt, kann dies der Stadt auf direktem Wege über eine auf der Homepage der Stadt Laatzen hinterlegte Datenmaske mitteilen. Entsprechende Programmversionen von "Sag's uns einfach" gibt es auch für Tablet und Smartphone. Wer lieber im Bürgerbüro anrufen oder einen Brief schreiben will, für den erledigen die Verwaltungsmitarbeiter alles weitere.

Bei den Meldungen gilt es, den Beschwerdeort auf einer Karte anzugeben, die jeweilige Beschwerdekategorie zu wählen und einige Zusatzinformationen einzugeben. Auch Fotos können bei Bedarf mit wenigen Klicks beigefügt werden. Wer eine Rückmeldung wünscht, sollte zudem seine Kontaktdaten nennen.

Was neu ist: Künftig werden die Meldungen von verschiedenen Stellen – von Bürgern wie auch Verwaltungsmitarbeitern – in das zentrale System einspeist, den zuständigen Teams zugestellt und bearbeitet. Die Beschwerden sind anschließend – nach einer redaktionellen Prüfung, dass keine Persönlichkeitsrechte wie durch das Einstellen der Fotos verletzt werden – mit ihrem jeweiligen Bearbeitungsstatus im System offen einsehbar. Ist das Problem behoben, erhält die Meldung den Vermerk "erledigt" und bleibt für weitere 7 Tage online.

Laatzen ist Vorreiter in der Region und die elfte Kommune in Niedersachsen, die das System wie beispielsweise Celle oder Gifhorn nutzt – oder wie im Falle der Stadt Springe – nutzen will. Das Land stellt es den Kommunen kostenlos zur Verfügung. Auch in Sachsen-Anhalt und Hessen findet "Sag's uns einfach" bereits Anwendung.

Viele Wege, um Meldungen abzusetzen

Eine Beschwerde kann auf verschiedenen Wegen in das Laatzener System von "Sag's uns einfach" eingespeist werden: Elektronisch über die Internetseite www.laatzen.sagsunseinfach.de (PC und Mobilversion) oder den Auftritt der Stadt Laatzen (www.laatzen.de). Außerdem könne Bürger auch im Bürgerbüro anrufen unter Telefon (0511) 8205-4321 oder persönlich zu den Öffnungszeiten der Information im Rathaus vorbeikommen oder der Stadtverwaltung einen Brief schicken: Marktplatz 13, 30880 Laatzen.

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Von Astrid Köhler

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