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Kommt dritte Hortgruppe in die Alte Schule?

Ingeln-Oesselse Kommt dritte Hortgruppe in die Alte Schule?

In Ingeln-Oesselse droht ein massiver Hortplatzmangel. Die Stadt will deshalb die Alte Schule übergangsweise zum Hort machen, später soll ein Neubau auf Gelände der Grundschule folgen. Die Pläne stoßen auf Protest. Klarheit soll eine Sondersitzung des Ortsrats am 29. Februar bringen.

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In der Alten Schule in Ingeln könnte übergangsweise eine dritte Hortgruppe eingerichtet werden.

Quelle: Astrid Köhler

Ingeln-Oesselse. Die Zahlen sprechen für sich: 60 Anmeldungen für das nächste Schuljahr stehen derzeit nur 30 Hortplätze gegenüber. Selbst wenn die Nachfrage erfahrungsgemäß noch leicht sänke und nicht alle 60 angemeldeten Grundschüler tatsächlich eine Hortbetreuung bräuchten, geht die Stadt von einem dauerhaften Bedarf für eine weitere Hortgruppe aus. Bisher gibt es Gruppen im DRK-Kindergarten Barmklagesweg (10 Plätze) und der Grundschule (20 Plätze). Alle Erst- und Zweitklässler sollen dort nach Information der Stadtverwaltung auch nach dem Sommer betreut werden können.

Um auch den übrigen Grundschülern Plätze anbieten zu können, hält die Verwaltung am Vorschlag fest, eine Hortgruppe in der Alten Schule in Ingeln einzurichten. Der Ortsrat blieb wie schon bei der Debatte im November so auch bei der jüngsten Sitzung skeptisch, dass sich die nötige Investition von rund 65.000 Euro lohne, zumal die beiden Vereine der Ansiedlung einer Hortgruppe skeptisch gegenüber stünden.

Noch vor seiner für Montag, 29. Februar, geplanten außerordentlichen Sitzung will der Ortsrat gemeinsam mit dem Fachausschuss für Kinder und Jugend die Räumlichkeiten in Ingeln besichtigen. Auch der Chor und der Heimatbund sollten gehört werden, mahnte Ortsbürgermeister Heinrich Hennies.

Der noch Anfang Februar von der Verwaltung als Alternative in Aussicht gestellte Kauf eines Einfamilienhauses "mit ausreichend großem Außengelände" scheint indes vom Tisch. Allein der Erwerb wird mit 215.000 Euro veranschlagt. Zu den baulichen Investitionen ist noch keine Aussage möglich, da bisher weder das Kultusministerium noch die Bauordnung das Gebäude gesehen haben. Im Beschlussvorschlag für die außerordentliche Sitzung spielt dieser Vorschlag keine Rolle mehr.

Zur langfristigen Sicherung des Hortplatzangebotes soll "eine bauliche Erweiterung auf dem Gelände der Grundschule" geprüft werden. Dies hätte noch einen anderen Vorteil: Sollte die Grundschule eines Tages Ganztagsschule werden, könnten die für den Hort benötigen Räume und Küche mitgenutzt werden.

In den letzten Jahren hatten Eltern und auch die Stadt das Thema immer wieder zur Sprache gebracht. Bisher hatte dies die Schule abgelehnt. Angesichts der Tatsache, dass die Grundschule seit Kurzem einen neuen Rektor hat, soll das Thema erneut angesprochen werden, so der Vorschlag.

Die außerordentliche Ortsratsitzung beginnt am Montag, 29. Februar, um 18 Uhr in der Grundschule an der Lessingstraße 2.

Von Astrid Köhler

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