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Region sieht keine Gefahr für Leine

Laatzen/Koldingen Region sieht keine Gefahr für Leine

Durch die Verunreinigung der Leine sieht die Region als Untere Wasserbehörde nach derzeitigem Stand keine Gefährdung für Mensch und Natur. Am Montagvormittag haben sich die blau-grünen Schlieren auf Höhe von Laatzen unterdessen aufgelöst.

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Die Rethenerin Trixi Henke schaut beim Gassigehen mit ihrem Hund Bobby von der Fußgängerbrücke in Grasdorf auf die Leine.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen/Koldingen. Am Freitag hatte eine Papierfabrik in Alfeld größere Mengen Kalziumkarbonat (kohlensaurer Kalk) eingeleitet, das ungiftig sein soll, aber das Wassers verfärbt hat. Nach Auskunft von Regionssprecher Klaus Abelmann wurde am Wochenende der sogenannte Wasserschutzalarmplan in Gang gesetzt. Dabei wurden alle relevanten Stellen über die Verschmutzung informiert - Landkreise, Feuerwehr, Polizei und auch das Wasserwerk in Grasdorf.

Da die eingeleitete chemische Verbindung nicht sauer sei, sieht die Untere Wasserbehörde "keine allzu große Gefährdung", sagte Abelmann am Montag. Klaus Kurtz, Vorsitzender des Fischereivereins Laatzen, befürchtet allerdings Schäden für Fische und Pflanzen, weil durch die farbigen Schlieren das Sonnenlicht die Wasserpflanzen nicht mehr erreicht. Dann könnten die Pflanzen keinen Sauerstoff produzieren, und das werde die Fische schädigen. "Wir sehen keine wirkliche Gefahr für die Fischpopulation", sagt Abelmann. Die eingeleitete Verbindung sei kein sauerstoffzehrender Stoff und die Leine sowieso "ein eher trüber Fluss".

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