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Sanierung der Bergstraße wird erneut verschoben

Ingeln-Oesselse Sanierung der Bergstraße wird erneut verschoben

Straßensanierungen in Ingeln-Oesselse werden scheinbar zum roten Tuch. Was die Verwaltung vorschlägt, missfällt den Bürgern und wegen der zuletzt in Ingeln Differenz bei der Kostenschätzung fehlt ihnen das Vertrauen. Wie die Anwohner der Straße Am Holztor protestieren nun auch die der Bergstraße.

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Nach Anwohnerprotesten hat der Ortsrat die seit Jahren geplante Sanierung der Bergstraße ein weiteres Mal zurückgestellt. Unter anderem soll erst das Bauprojekt am Stümpelhof abgewartet werden. Die Baufahrzeuge werden einen Teil der Bergstraße nutzen.

Quelle: Astrid Köhler

Ingeln-Oesselse. Sie hätten sich ausgetauscht und sprächen für alle fast drei Dutzend Anlieger der Bergstraße in Oesselse, sagten Diana Hoffmann und Ingrid Wehrhahn am Montag im Ortsrat. Zusätzlich zu den jüngst bei einer Anliegerversammlung geäußerten Wünschen, wonach auf geplante Fahrbahneinengung, Straßenbegleitgrün und Änderungen der Vorfahrt verzichtet werden sollte, machten sie weitere Vorschläge: Der Fußweg solle wie die Fahrbahn eine Bitumdecke erhalten, außerdem der Boden genauer untersucht und die Kosten konkretisiert werden. Auch möge das bevorstehende Großbauprojekt am Stümpelhof abgewartet werden, eh die Bergstraße angefasst wird.

Die Wünsche der Anlieger, auf sämtliche gestalterische Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu verzichten, nahm Stadtrat Axel Grüning nicht unkommentiert zu Kenntnis: "Wir bauen so wie Sie wollen, aber ich weiß nicht, ob Sie sich mit einer geraden asphaltierten Straße einen Gefallen tun. Sie erreichen alles, aber sicher keine Verkehrsberuhigung."

Der Ortsrat teilte die Bedenken der Anwohner dahingehend, dass erst die am Stümpelhof geplanten 50 Wohnungen fertig sein sollten, wie Michael Riedel (SPD) sagte: "Alle die sich auskennen wissen, dass Zulieferer über die Bergstraße fahren." Andreas Aue (CDU) sprang gleichfalls für die Anlieger in die Bresche und pries deren Wunsch, Gehweg und Fahrbahn einheitlich zu asphaltierten: "Asphalt ist leiser als eine gepflasterte Straße."

Der Ortsrat lehnte die Beschlussvorlage der Verwaltung für die Sanierung der Bergstraße im Jahr 2016 ab. Nach Ende der Bauarbeiten will er sich erneut mit dem aktualisierten Plan beschäftigen.

Außerordentliche Ortsratssitzung

Die Ingeln-Oesselser Bergstraße und die Straße Am Holztor stehen bereits seit 2013 auf der Prioritätenliste der Stadt. Letztere wird seit dem Sommer und noch bis voraussichtlich Juni saniert. Weil Anlieger dort inzwischen fast das Dreifache der ursprünglich geschätzten Beiträge zahlen sollen, ist für April eine außerordentliche Ortsratssitzung geplant.

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Auch bei der Ingelner Straße Am Holztor gab und gibt es Proteste von Anwohnern. Die Straße wird bereits seit dem Sommer und noch voraussichtlich bis Juni saniert. Gemessen an den ersten Schätzungen haben sich die Kosten für Anlieger fast verdreifacht.

Quelle: Astrid Köhler

Von Astrid Köhler

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