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Discgolf zum Ausprobieren zieht viele an

Laatzen-Mitte Discgolf zum Ausprobieren zieht viele an

Mehr als 50 Besucher waren gestern beim Discgolf-Schnuppertag im Park der Sinne dabei - mit so vielen Interessierten hatten selbst die Organisatoren vom Verein Funatics nicht gerechnet.

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Jakob (11, von links), Lena (16) und Sabine Messerschmidt spielen im Park der Sinne zum ersten Mal Discgolf - und haben viel
 Spaß dabei.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Nach einer kurzen Einführung warfen die Spieler die Frisbee-Scheiben über einen Parcours, der fast über die gesamte Anlage verteilt war.

„Wir spielen heute zum ersten Mal Discgolf, das macht ziemlich viel Spaß“, freut sich Sabine Messerschmidt, die mit ihrer Tochter Lena mit dem Fahrrad von Arnum nach Laatzen geradelt ist, um die noch ziemlich junge Sportart selbst zu testen. „Mein Neffe spielt das gern, und er schwärmt sehr davon. Jetzt wollten wir das auch mal ausprobieren.“

Ähnlich begeistert wie Sabine Messerschmidt äußerten sich gestern fast alle Besucher, die zum Discgolf-Schnuppertag des hannoverschen Vereins Funtastic in den Park der Sinne gekommen waren. Acht Zielkörbe hatte die Gruppe auf dem Gelände aufgestellt. Ziel des Sports ist es, mit den Frisbeescheibe vom jeweils mit Fahnen markierten Startpunkt der Bahn aus das Ziel mit möglichst wenigen Würfen zu treffen. Dabei gelten fast ausnahmslos die Golfregeln.

Organisiert hatten die Sportler von Funatic die Veranstaltung im Rahmen der Gartenregion. „Die Region Hannover hatte bei uns angefragt, ob wir im Park der Sinne einen Schnuppertag organisieren wollen“, sagt Vereinsmitglied Peter Franz. Nach mehreren Besichtigungsterminen standen die Standorte der Körbe sowie Hindernisse wie Bäume und Sträucher fest, die die Spieler umspielen mussten. Wie beim Golf bewegten sich die Teilnehmer von Zielpunkt zu Zielpunkt. Einige Male mussten die Spieler warten, bis sie ihre Scheiben werfen konnten. Schließlich war der Park gestern auch für Besucher geöffnet, die nicht mit den Plastikscheiben werfen wollten.

Das ist übrigens auch an anderen Orten der Fall. „Es gibt zwei feste Parcoure in Parks im Roderbruch und in Vahrenheide“, sagte Franz. Aber auch dort ist das Gelände für jedermann zugänglich. „Es ist die erste Regel unseres Sports, dass alle Leute, die nicht mitspielen, Vorrang haben“, erklärte Vereinsmitglied Mike Winter.

Einige Interessierte waren aus Hannover, Seelze und Barsinghausen angereist, um den Sport auszuprobieren. „Das macht ziemlichen Spaß“, bemerkte Thorsten Voss. „Ich könnte mir vorstellen, dass sonntags öfter zu machen. Man trifft neue Leute, kann relaxen und bekommt den Kopf frei.“

Von Daniel Junker

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