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Doktorand Lindner leitet Laatzens Stadtarchiv

Laatzen Doktorand Lindner leitet Laatzens Stadtarchiv

Die Vorarbeiten hat in den vergangenen drei Jahren als erster Hauptamtlicher in dieser Funktion Rolf Kohlstedt geleistet. Seit einigen Wochen nun schickt sich der Doktorand Sören Lindner an, das Archiv der Stadt Laatzen weiter aufzubereiten und es für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

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"Da lässt sich noch einiges zu Tage führen": Der Historiker und Doktorand Sören Lindner ist neuer Stadtarchivar in Laatzen. Wie sein Vorgänger Rolf Kohlstedt ist der 29-Jährige in der Hauptsache damit befasst, die Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Nutzung zu schaffen. Neben ihm stehen die Teamleiterin Organisation, IT, E-Government Birgit Fehners (links) und die Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters Melanie Reimers.

Quelle: Ralf Schunk

Laatzen. Seinen Arbeitsplatz in den Kellerräumen der Grundschule Pestalozzistraße hat der Historiker am 1. April bezogen. Dort ist er seitdem damit beschäftigt den Bestand zu sichten und die Dokumente und Unterlagen so in Augenschein zu nehmen, dass sie mit der Zeit keinen Schaden nehmen.

Einen ersten Überblick hat sich der aktuell in Göttingen über Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel promovierende 29-Jährige bereits verschaffen können. "Für die Zeit des 19. und speziell des 20. Jahrhunderts liegt recht aussagekräftiges Material vor", sagt Lindner. Zudem verfüge das Archiv über eine umfangreiche Foto- und Karten-Sammlung, die ebenfalls diese Epoche abdecke – einschließlich der NS-Zeit. "Da lässt sich noch einiges zu Tage fördern", so der neue Stadtarchivar.

Lindner selbst wird vorerst keine Zeit finden, Beiträge zur Geschichte Laatzens zu veröffentlichen. Er ist wie sein Vorgänger mit einem Vertrag über 19,5 Wochenstunden ausgestattet und sieht seine Aufgabe zunächst einmal darin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das Archiv wissenschaftlich genutzt werden kann. Die Idee eines Jahrbuchs allerdings spukt dem Historiker schon im Kopf herum. "Die Bestände würden es hergeben, sich mit dem einen oder anderen Thema der Stadtgeschichte näher zu befassen. Langfristig würde mich das schon reizen", sagt Lindner und gibt damit gleichzeitig zu verstehen, dass er seine Arbeit als Stadtarchivar in Laatzen als eine längerfristige Perspektive versteht.

Wann Lindner gemeinsam mit dem Stadtarchiv einmal aus den Kellerräumen der Grundschule wird ausziehen können, ist nicht absehbar. "Es gibt Überlegungen zur Zukunft des Archivs", sagt Birgit Fehners, Teamleiterin Organisation, IT, E-Government, "aber diese stehen noch ganz am Anfang." Klar sei nur, dass – Stichwort: Schimmelbefall – die Kellerräume auf Dauer kein geeigneter Ort für ein Archiv seien.

Zugang zum Archiv

Besucht werden kann das Archiv in der Grundschule Pestalozzistraße von historisch Interessierten natürlich schon jetzt. Stadtarchivar Lindner ist dort jeweils montags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr anzutreffen. Anderweitige Termine können mit ihm unter Telefon (05 11) 82 05 - 10 15 vereinbart werden.

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Von Ralf Schunk

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