Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Stadt regt dritte Kita bei Grundschule an

Alt-Laatzen Stadt regt dritte Kita bei Grundschule an

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in Alt-Laatzen ist groß. Um kurzfristig zwei nötige neue Kindergartengruppen mit jeweils 
25 Plätzen sowie zwei Krippengruppen mit jeweils 15 Plätzen schaffen zu können, regt die Verwaltung den Umbau des D-Traktes der Grundschule Rathausstraße an.

Voriger Artikel
Neues Schulzentrum soll 2021 stehen
Nächster Artikel
Chansons und Songs klingen auch erkältet gut

Der zuletzt als Flüchtlingsunterkunft und aktuell von der Grundschule genutzten D-Trakt könnte nach Plänen der Verwaltung dauerhaft zu einer neuen Kindertagesstätte umgebaut werden. Mit den beiden dort bestehenden Hortgruppen für jeweils 20 Kinder könnten die Zahl der Betreuungsplätze auf 120 anwachsen.

Quelle: Astrid Köhler

Alt-Laatzen. "Zwei Hortgruppen befinden sich bereits in räumlicher Nähe im ersten Obergeschoss des Schulgebäudes (C-Trakt). Diese sollten organisatorisch in die Kita integriert werden", heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung, über die am Dienstagabend der Kinder- und Jugendhilfeausschuss gemeinsam mit dem Ortsrat Laatzen berät.

Die Pläne der Verwaltung sehen im Erdgeschoss die Einrichtung von zwei Krippengruppen mit Wickel- und Schlafräumen, Küche, behindertengerechten Toiletten, Leitungsbüro, diversen Abstellmöglichkeiten vor. Auch ist dort „ein Raum für Angebote im Rahmen der Familienbildung (Elterntreff) vorgesehen. Das Obergeschoss im früheren Hauptschulgebäude sei dann für zwei Kindergartengruppen einzurichten: mit Werkstatt, kleiner Küche, Waschmöglichkeiten sowie einem Personal- und Kleingruppenraum.

Die Kosten für den Umbau der beiden Geschosse mit einer Bruttofläche von etwa 1340 Quadratmeter schätzt die Verwaltung auf rund 1,3 Millionen Euro. Diesen Ausgaben stehen Zuschüsse von Region und Land in Höhe von 359 000 Euro für die Schaffung neuer Betreuungsplätze gegenüber. Die Stadt müsste die Differenz übernehmen, und diese ist bei einem Umbau im Bestand deutlich kleiner als bei einem Kita-Neubau.

Wie die Berechnungen im Rahmen eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs der Stadt zeigen, schlägt ein konventioneller Bau mit 3,2 Millionen Euro zu Buche. Selbst für eine einfacherer Ausführung in Modulbauweise werden noch immer 
2,4 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten für den Erwerb eines entsprechenden Grundstücks sowie die Erschließung sind dabei noch nicht berücksichtigt.

Mit dem Umbau könnte nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen des B-Traktes und dem Auszug der Grundschule aus dem 
D-Trakt begonnen werden, schreibt Thomas Schrader in der Beschlussvorlage: "Gemäß dem derzeitigen Bauzeitenplan wäre ein Betriebsbeginn zum September 2018 anzustreben."

Wenngleich in dem Verwaltungstext noch nicht explizit die Rede von einer dritten Kita in Alt-Laatzen ist, geht es genau darum. Mit den zusätzlich geplanten 
80 Betreuungsplätzen würde die Einrichtung an der Grundschule zu groß werden, um weiterhin als Außenstelle der Kita An der Masch zu fungieren, die derzeit die Hortbetreuung in der Grundschule organisiert, teilte die Stadt auf Nachfrage mit. Bisher gibt es in Alt-Laatzen die städtische Kita An der Masch (15 Krippen-, 125 Kindergarten und 40 Hortplätze) sowie die katholische Kindertagesstätte St. Mathilden (15 Krippen- und 
42 Kindergartenplätze).

Über das Thema berät am Dienstag, 21. Februar, ab 18 Uhr der Kinder- und Jugendhilfeausschuss und Ortsrat Laatzen im EKS-Forum, Marktstraße 33.

doc6tqulr2xozd4yxf7a5c

Fotostrecke Laatzen: Stadt regt dritte Kita bei Grundschule an

Zur Bildergalerie

Von Astrid Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wrodizs1031j2fc98kf
Jeder Dritte fühlt sich in Laatzen unsicher

Fotostrecke Laatzen: Jeder Dritte fühlt sich in Laatzen unsicher