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Ehrenmalensemble wird nun doch nicht versetzt

Gleidingen Ehrenmalensemble wird nun doch nicht versetzt

Überraschende Wendung in Gleidingen: Der Beschluss lag schon vor, und 25.300 Euro im Haushalt waren abrufbereit, um das Ehrenmalensemble am Treffpunkt Alte Schule wie gewünscht zu versetzen. Doch dem neuen interfraktionellen Antrag des Ortsrats nach sollen die Gedenksteine nun bleiben wo sie sind.

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Das aus drei Teilen bestehende Ehrenmal-Ensemble im hinteren Wiesenteil am Gleidinger Treffpunkt Alte Schule soll nun doch nicht mehr zur Straße hin umgesetzt sondern an Ort und Stelle verbleiben und gepflegt werden. Die beiden alten Bänke am Gehweg sollen abgebaut und mit zwei neuen an einem noch zu errichtenden Weg an den drei Gedenksteinen ersetzt werden.

Quelle: Astrid Köhler

Gleidingen. Nach einem informellen Gespräch Mitte Juni mit Vertretern der Stadtverwaltung verständigten sich die Vertreter der beiden Ortsratsfraktionen CDU und SPD darauf, auf die schon beschlossene und ab September geplante Umsetzung des Ehrenmal-Ensmbles zu verzichten. Eine Aufwertung des Bereiches soll nun auf andere Weise erzielt werden:

Dem Antrag nach sollten die Gedenksteine für die beiden Weltkriege sowie die Stele zum Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 nun "mehrmals im Jahr" von der Stadt gereinigt, das wild auflaufende Grün entfernt und die Kletterpflanzen an den Steinen kurz gehalten werden. Der Zugang zu den Steinen solle mit einem zu pflegenden Weg so hergerichtet werden, "wie es bei der Anlage des Platzes geschehen war, bevor sämtliche Pflege eingestellt wurde", heißt es in dem Antrag.

Ferner sollten die alten Sitzbänke vom Gehweg entfernt und alternativ neue Sitzmöglichkeiten mitsamt einem Papierkorb an dem neuen Weg aufgestellt werden. Insgesamt orientiert sich der Vorschlag an dem Erscheinungsbild des Bereiches in den 1970er Jahren.

Die Verwaltung äußerte sich grundsätzlich wohlwollend zu dem Antrag, zumal die neue Variante zur Aufwertung des Platzes deutlich günstiger ist. Statt der bereits im Haushalt eingestellten 25.300 Euro würden nur noch rund 7600 Euro benötigt. So teuer ist es nach Schätzung des Teams Tiefbau, einen etwa 1,5 Meter breiten Weg aus Klinkersteinen anzulegen. Hinzu kommen womöglich noch die Kosten für die Sitzbänke, alle weiteren Arbeiten, vor allem der Grünschnitt, könnten von städtischen Mitarbeitern des Betriebshofes erledigt werden.

"Wir gehe davon aus, dass Verwaltung es schafft, bis zum Volkstrauertag am 18. November die Arbeiten abzuschließen", sagte Ortsbürgermeiste Peter Jeßberger auf Nachfrage. 

Offiziell behandelt wird der Antrag erst in der nächsten Ortsratssitzung am Montag, 19. September – nach der Kommunalwahl.

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Von Astrid Köhler

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