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Eine Rockmusikfamilie mit Erfahrung

Father Nuke aus Laatzen Eine Rockmusikfamilie mit Erfahrung

Die Musikszene im Leinetal ist sehr dynamisch. Die Redaktion stellt einige der Bands vor. Die Laatzener Band Father Nuke macht alternative Rockmusik – die HAZ stellt die Vier vor.

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Das ist Father Nuke: Daniel Junker (von links), Alex Osou, Dirk Mahler und Guido Thomsen.

Quelle: Lehmann

Laatzen. Die Laatzener Band Father Nuke hat den alten Punkrocktraum verwirklicht. „Wir sind frei und haben Spaß“, sagt der 41-jährige Bassist Dirk Mahler. Alle vier Musiker sind Anfang 40 und vermitteln mit ihrer Persönlichkeit den Eindruck, viel erlebt und doch die Ruhe weg zu haben.

„Wir sind keine Träumer mehr wie vielleicht noch vor 20 Jahren. Heute geht es nur noch um die Musik, ohne Erfolgserwartungen“, sagt Gitarrist Guido Thomsen. Alle Bandmitglieder machen bereits seit ihrer Jugend Musik und haben Erfahrungen in mehreren Bands gesammelt. „Wir haben unsere Alben produzieren lassen und selbst produziert, wir haben Manager verschlissen und uns selbst vermarktet“, fasst Sänger Alex Osou die Bandbreite der Erlebnisse zusammen. Jetzt macht die Band alles selbst. „Niemand schreibt uns etwas vor. Das ist toll“, findet Mahler.

Das Wort Familie fällt mehrfach im Gespräch und beschreibt treffend die Vertrautheit in der 2004 von Osou und Mahler gegründeten Band. Thomsen stieß 2007 dazu, Schlagzeuger Daniel Junker 2011. Die Band schreibt ihre Alternative-Rocksongs selbst. „Meist kommt jemand mit einer Idee in den Proberaum, und wir arbeiten sie gemeinsam aus“, sagt Junker. Osou genießt diese gemeinsame Kreativität. „Ich finde es schön, wenn meine Ideen nicht starr bleiben, sondern sich verändern und wachsen“, sagt er. Teil der familiären Atmosphäre ist es auch, dass die Musiker ihre Grenzen kennen. „Wir sind alle Autodidakten und keine Virtuosen an unseren Instrumenten. Wenn wir manche Ideen musikalisch nicht umsetzen können, suchen wir andere Wege und halten nicht daran fest“, sagt Junker. Die Texte schreibt Osou. „Die Musik steht im Vordergrund. Mir ist es aber wichtig, dass ich mir meine Texte auch noch Jahre später anschauen und dazu stehen kann“, sagt der Sänger.

Der musikalische Anspruch der Band ist es, sich selbst und die Hörer nicht zu langweilen. So gibt es klassische Songs mit dem bekannten Strophe-Refrain-Strophe-Schema, aber auch Lieder, die unerwartete Haken schlagen. „Manchmal verändern wir unsere Werke auch spontan und spielen zum Beispiel schneller oder langsamer“, sagt Junker.

Das aktuelle Album „Off the Rails“ hat die Band im vergangenen Jahr selbst im eigenen Proberaum in Rethen aufgenommen. Dort steht ihnen ein eigenes Mischpult zur Verfügung.

Zum Repertoire der Band gehört auch ein Musikvideo, das Junker gedreht und geschnitten hat. „Für mein Schlagzeugspiel habe ich die Kamera auf einem Stativ befestigt und mich aus mehreren Blickwinkeln selbst gefilmt“, sagt er. Für ein weiteres Video, das demnächst veröffentlicht wird, haben die Musiker zahlreiche Fotos von sich gemacht, die Junker als Collage zusammenschneiden wird. Den dazugehörigen Song mit dem Titel „In the Name of the Father“ präsentieren die Leine-Nachrichten heute erstmals exklusiv unter der angegebenen Internetadresse.

Für die Zukunft plant das Quartett gemeinsam mit der Laatzener Band Monomaster eine Deutschlandtournee. „Das sind zurzeit aber nur Überlegungen. Es steht noch nichts Konkretes fest“, sagt Junker.

Der nächste Auftritt der Band ist beim Strangriede-Festival am Freitag, 29. August. Weitere Informationen sowie ein Buchungskontakt sind auf der Internetseite fathernuke.de zu finden.

Hören Sie sich jetzt den Song „In the Name of the Father“ an:


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