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Umfrage: Eltern mit Kitas ziemlich zufrieden

Laatzen Umfrage: Eltern mit Kitas ziemlich zufrieden

Die Kindertagesstätten in Laatzen schneiden in der Beurteilung der Eltern ziemlich gut ab: Bei einer Befragung gab es für die 17 Einrichtungen die Durchschnittsnote 1,8. Allerdings gibt es vor Ort teils große Unterschiede - und den Wunsch nach einer längeren Freitagsöffnung.

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Alles paletti an der Eichstraße: Eltern der Kindertagesstätte St. Mathilde haben ihrer Einrichtung Bestnoten erteilt.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Alle zwei bis vier Jahre fragt die Stadt Laatzen die Eltern von Kindergartenkindern, wie sie zur Arbeit und Ausstellung der Einrichtungen stehen. Im Vergleich zur letzten Befragung im Jahr 2013 schnitten die Laatzener Kitas etwas besser ab: Stand damals noch eine Note 2,0 unterm Strich, ist es - wie übrigens auch 2007 und 2011 - diesmal eine 1,8.

Am beliebtesten ist aktuell die katholische Kindertagesstätte St. Mathilde in Alt-Laatzen mit einer 1,4. Gute Noten gab es auch für Kitas an der Wülferoder Straße (1,5), St. Nicolai in Ingeln-Oesselse und Die Insel in Rethen (beide 1,6). Am kritischsten äußerten sich Eltern der Rethener Kita Im Park (2,4), der Kita Marktplatz (2,3) und Gleidingen (2,1). Die Träger machen dabei offenbar keinen Unterschied: am oberen wie am unteren Ende der Notenskala finden sich sowohl städtische als auch kirchliche Einrichtungen, während DRK und AWO im Mittelfeld liegen.

Gefragt wurde auch danach, was die Kitas besser machen können. Am häufigsten führten Eltern die kurzen Öffnungszeiten am Freitag als Kritikpunkt auf: Selbst bei Ganztagsplätzen schließen viele Einrichtungen derzeit um 15 Uhr. "Das sehen Eltern zunehmend als nicht mehr bedarfsgerecht an", so die Einschätzung der Stadtverwaltung. Hatten sich bei der vorherigen Befragung im Jahr 2013 noch 16 Eltern entsprechend geäußert, waren es nun 62. Der Trend dürfte auch mit dem hohen Anteil an Berufstätigen zusammenhängen: 65,3 Prozent der Befragten gaben an, dass beide Eltern einen Job haben. Rückläufig ist hingegen der Wunsch nach einer durchgängigen Jahresöffnung. Nur 24 Eltern machten bei dieser Frage ein Kreuzchen.

Ausgegeben hat die Stadt insgesamt 1639 Fragebögen. Ausgefüllt und zurückgegeben haben ihn knapp die Hälfte (49,6 Prozent). Ziel der Befragung ist es, mehr Transparenz zu schaffen. "Wir wollen kein Ranking aufstellen, sondern einen Anknüpfungspunkt schaffen, so dass Eltern und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ins Gespräch kommen", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann.

Gute Noten für das Personal

Noten verteilen konnten die Eltern auch bei Einzelaspekten. Am besten kommt dabei das Personal weg: Bei der pädagogischen Kompetenz schrammen die Erzieher mit 1,6 nur knapp an einer Eins vorbei, die sozialpädagogischen Fachkräften kommen auf eine 1,7. 52 Befragte lobten das Fachpersonal ausdrücklich. Und: Die Kinder fühlen sich offenbar richtig wohl. Auf die Frage hin gab es die Durchschnittsnote 1,6.

Etwas weniger zufrieden ist man hingegen mit der Ausstattung der Kitas. Die Eltern bewerteten diese - wie schon 2013 - mit einer 2,0 bewerteten. Am häufigsten genannt wurde der Wunsche nach einem "kindgerechteren Außengelände", größeren und helleren Räumen und mehr Sauberkeit. Viele kreuzten an, dass räume und Mobiliar teilweise veraltet sei.

Die Zusammenarbeit zwischen Kita und Eltern benoteten die Befragten mit einer 1,8. Am häufigsten gewünscht wurden diesbezüglich regelmäßige Elterngespräche (38 Nennungen) und mehr Kontinuität durch weniger Personalwechsel (31).

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