Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Entensterben: Region rät Hundehaltern zur Vorsicht

Laatzen-Mitte Entensterben: Region rät Hundehaltern zur Vorsicht

Die Untersuchung der Enten, die am Stückenfeldteich verendet sind, dauert an. Erste Erkenntnisse erwarten die Behörden erst zum Ende der Woche. Inzwischen wurde bekannt, dass einige der aufgefundenen Tiere schon länger tot waren. Die Region Hannover rät Hundehaltern zur Vorsicht am Teich.

Voriger Artikel
Unternehmen können WIR-Umweltpreis gewinnen
Nächster Artikel
Die neue Haltelinie gibts heiß aus dem Eimer

Die Ursache für das Entensterben am Stückenfeldteich ist nach wie vor im Dunkeln.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Noch immer ist unklar, woran die Enten und Fische im Stückenfeldteich gestorben sind. Die Region hat das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) mit der Analyse beauftragt - und die erfolgt schrittweise: "Im ersten Schritt werden die Tiere auf die typischen Erreger bei Wassergeflügel untersucht", erläutert Laves-Sprecherein Hiltrud Schrandt. Konkret suche das Veterinärinstitut des Landesamts in Hannover nach Erregern wie Influenzaviren, Salmonellen und Pasteurellen. Sollte es keinen positiven Befunde geben, werde weiter geforscht.

Dann stehen voraussichtlich die Wasserproben im Mittelpunkt, die die Stadt Laatzen als Untere Naturschutzbehörde vorsorglich entnommen hat - und die Frage, ob doch eine Vergiftung im Spiel war. Fest steht schon jetzt: Dass gleich so viele Enten verendet sind, ist selbst für das Laves kein gewöhnlicher Fall. In solchen Fällen würden die Tiere in der Regel an die Behörde geschickt, was "nicht häufig", geschehe, so die Sprecherin.

Unterdessen ist jetzt bekannt geworden, dass sich das Sterben am Stückenfeldteich offenbar über mehrere Tage hinzog. Die ersten Hinweise gingen am Mittwoch vergangener Woche ein. Einige der dann am Donnerstag aufgelesenen Tiere zeigten schon deutliche Verwesungsspuren - eines sei sogar schon skelettiert gewesen. Die Laves-Fachleute schätzen bei aller Vorsicht, dass die Tiere schon mindestens eine Woche tot sein dürften, Genaueres ließe sich nicht mehr sagen.

Bis die Ursachen des Vorfalls geklärt sind, rät die Region als Gesundheitsbehörde Spaziergängern dazu, zur Vorsicht. "Es ist natürlich sinnvoll, dass speziell Hundebesitzer darauf achten, dass die Tiere nicht im Teich baden oder daraus trinken", sagt eine Sprecherin.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6so7eyx5pee134syb11u
Nikolaus kommt zum lebendigen Adventskalender

Fotostrecke Laatzen: Nikolaus kommt zum lebendigen Adventskalender