Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Platznot am Erich-Kästner-Schulzentrum

Laatzen-Mitte Platznot am Erich-Kästner-Schulzentrum

Das Erich-Kästner-Schulzentrum steht im neuen Schuljahr vor erheblichen Raumproblemen: Acht zusätzliche Klassen müssen Gymnasium und Oberschule ab August beherbergen. Die Idee, leer stehende Raummodule der Albert-Einstein-Schule zu verlagern, wurde inzwischen fallen gelassen - nun es wird eng.

Voriger Artikel
Feuerwehr muss beim EM-Halbfinale raus
Nächster Artikel
Immer mehr Schüler in Laatzen

Das Erich-Kästner-Schulzentrum hat so viele Anmeldungen, dass die Räume nicht mehr ausreichen.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Dem Erich-Kästner-Schulzentrum (EKS) macht derzeit die eigene Beliebtheit zu schaffen. 126 Schüler haben sich nach Angaben der Stadt für den neuen fünften Gymnasialjahrgang angemeldet, an der Oberschule sind es weitere 42. Das sind weit mehr Schüler, als das Schulzentrum verlassen. Die Zahl der Klassen im neuen Schuljahr steigt dann von 28 auf 34 am Gymnasium sowie von 18 auf 20 an der Oberschule - plus drei Sprachlernklassen.

Wo die Schüler alle unterkommen sollen, ist wenige Wochen vor Schuljahresbeginn noch nicht ganz klar. "Der zusätzliche Raumbedarf soll durch weitere Raummodule geschaffen werden", heißt es zwar im Rathaus. Diese würden "realistischerweise voraussichtlich aber erst zum Sommer 2017" bereit stehen. Als Zwischenlösung böte sich an, die bestehenden Container-Raummodule von der Albert-Einstein-Schule (AES) ans EKS zu transportieren: Denn die in die Container ausgelagerten Klassen konnten nach Abschluss der A-Turm-Sanierung wieder fast alle ins AES-Hauptgebäude zurückkehren.

Genau dies lehnt die Stadt allerdings ab: Im Sommer 2017 soll an der AES die Sanierung des Naturwissenschaftstrakts folgen. "Ein Versetzen ans EKS und gegebenenfalls später wieder zurück würde hohe Kosten verursachen und wäre unwirtschaftlich", sagt Stadtsprecherin Ilka Hanenkamp-Ley.

Umgekehrt hätten Oberschule und Gymnasium es abgelehnt, den Unterricht in die Container an der rund 700 Meter entfernte AES auszulagern - "aus organisatorischen Gründen", heißt es. Was also tun? Zumindest für die Oberschule seht die Lösung bereits fest: Demnach würden ein Kunstraum und einer der beiden PC-Räume den Klassenräumen geopfert. Für den Unterricht am Computer schafft die Stadt einen Klassensatz Notebooks an, Kunststunden müssten in Klassenräume oder in den Töpferraum des benachbarten Jugendzentrums verlegt werden.

Für das Gymnasium gibt es hingegen noch keinen fertigen Plan. Immerhin: Obwohl rechnerisch sechs Klassen hinzukommen, habe die Schule einen Mindestbedarf von lediglich zwei bis drei Räumen angemeldet. "Ob die Aufgabe eines PC-Raums und der Ersatz durch Notebooks auch für das Gymnasium in Frage kommt, wird noch geprüft", sagt Stadtsprecherin Ilka Hanenkamp-Ley. Denkbar sei auch die Umwidmung eines Musikraums, der Musikunterricht würde dann teilweise ins Forum verlegt. Und: "Durch eine höhere Frequentierung des Hörsaals könnten grundsätzlich Raumressourcen an anderer Stelle frei werden", ergänzt Hanenkamp-Ley.

doc6qgmiak5s08wemhobr2

Die Raummodule bleiben an der AES: Ein Versetzen der Container zum Erich-Kästner-Schulzentrum ist nach Ansicht der Stadtverwaltung zu teuer.

Quelle: Dorndorf
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6snqsb1owqeu76ysj1s
Kirche will Josef-Godehard-Heim verkaufen

Fotostrecke Laatzen: Kirche will Josef-Godehard-Heim verkaufen