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Randalierer machen weiterhin Probleme

Laatzen-Mitte Randalierer machen weiterhin Probleme

Nach zwei Wochenenden mit Problemen mit Randalierern in Laatzen-Mitte dauern die Ermittlungen an. Während Anwohner weitere Sachbeschädigungen und pöbelnde Gruppenmitglieder melden, setzt die Polizei auf Kontrollen.

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Rund um die Straße Am Wehrbusch, wo die Polizei am Wochenende 29 Platzverbote aussprach, gibt es immer wieder Sachbeschädigungen und Schmierereien.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. In letzter Zeit träfen sich wieder vermehrt junge Leute auf dem Parkplatz bei der Volksbank an der Straße Am Wehrbusch, berichten Anlieger. Scherben von zerworfenen Flaschen und Pöbeleien seien dann die Folge. Außerdem seien schon Verkaufsständer umgeworfen und vor einiger Zeit die Garagentore mit Graffiti beschmiert worden. „Am Samstag zog eine Gruppe von dem erwähnten Parkplatz durch die Grand-Quevilly-Passage Richtung Unterführung, und zwei der Rowdys traten die dortigen Laternen aus“, berichtet ein Anwohner. Ein anderer Treffpunkt sei der Eingang zur Unterführung und hinter dem Haus Hohenrode 1, wohl weil sie nicht von der Straße aus einsehbar sei, wie der Laatzener Hans Schreiber vermutet. „Abends traut man sich kaum, den Tunnel und die Treppen von der Erich-Panitz-Straße zur Hohenrode zu benutzen.“ Auch über den Parkplatz am Wehrbusch könne man nur mit Angst gehen. Wie viele Nachbarn wünsche er sich mehr Polizeipräsenz und Kontrollen.

Wird die Polizei gerufen, käme sie sofort, betonte der Leiter des Laatzener Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Stefan Schwarzbard: „Die Kollegen fahren aufmerksam durch die Straßen und sprechen die Leute an.“ Bei Bedarf, wie bei Grölereien, Beleidigungen und dem Kaputtwerfen von Flaschen, würden auch Platzverweise ausgesprochen, so wie am Wochenende. Von den 29 jungen Männern ignorierten dies nur vier. Sie wurden deshalb in Polizeigewahrsam genommen, so Schwarzbard. Ob unter den des Platzes verwiesenen Männern auch jene von der Gruppe sind, die mit den Apothekeneinbruch und dem Angriff auf eine Taxifahrerin in Zusammenhang gebracht wird, ist noch unklar. „Die Ermittlungen dauern an“, so Schwarzbard. Es sei nicht die Masse an jungen Leuten, sondern eine bestimmte Truppe. „Wir haben die Leute im Fokus.“ Unterdessen gab die Polizei bekannt, dass am Wochenende außer der zerstörten Scheibe des Buswartehäuschens an der Haltestelle Laatzen-Zentrum noch Schmierereien mit einem seitenverkehrten Hakenkreuz an der Haltestelle Leine-Center gefunden wurden.

Von Astrid Köhler

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