Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Erneut werden Autos aufgebrochen

Rethen/Alt-Laatzen Erneut werden Autos aufgebrochen

Die bekannten Fälle von Autoaufbrüchen häufen sich: In der Nacht zum Mittwoch wurden in Rethen zwei Fahrzeuge geknackt, ein weiterer Wagen bereits am Dienstagnachmittag in Alt-Laatzen. Schaden: mehrere Tausend Euro. Binnen weniger Tage sind damit zehn Fälle bekannt. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Voriger Artikel
Trifft Dachstreit am Laagberg auch andere?
Nächster Artikel
Biberschwanz-Ziegel schützen Pfarrhausesfassade

Symbolbild

Quelle: Stephan Jansen

Laatzen. Aktuell betroffen sind die Besitzer eines am Wasseler Weg abgestellten VW Touran, aus dem ein teures Navigationssystem ausgebaut wurde, sowie die eines BMW, der am Ilseder Ring aufgebrochen wurde. Aus letzterem wurde in der Nacht aber nur eine Regenjacke entwendet.

Am Dienstagnachmittag zwischen 15.30 und 17.30 Uhr schlugen Unbekannte zudem bei einem an der Straße Zum Fugenwinkel abgestellten Polo die hintere Seitenscheibe ein und stahlen eine im Auto liegende Tasche sowie einen Schal.

Während die Polizei davon ausgeht, dass die Aufbrüche hochwertiger Fahrzeuge am letzten Augustwochenende auf das Konto organisierter Banden geht, die häufig – so auch der in der vergangenen Woche nachts geschnappte 18-jährige Autoaufbrecher – aus Osteuropa kommen, zeigten die jüngsten Fällen ein anderes Muster. "Das sind andere Täter, aus Laatzen oder dem Umfeld", sagte Stefan Schwarzbard, Leiter des Laatzener Kriminal- und Ermittlungsdienstes (KED). Diese Täter interessierten sich mehr für im Auto liegen gelassene Taschen, Laptops und andere Wertgegenstände. Gleichwohl will Schwarzbard nicht ausschließen, dass die Täter im BMW in Rethen mehr als die Regenjacke suchte – aber gestört wurden, eh sie mehr mitnehmen konnten.

Die Zahl der bekannten Autoaufbrüche schwankt, hat aber zuletzt wieder zugenommen. Diesjähriger Spitzenmonat im negativen Sinne ist in Laatzen der Mai mit über 50 Aufbrüchen.

Der KED-Leiter nahm die jüngsten Fälle zum Anlass, noch einmal an die Umsicht der Bürger zu appellieren: "Ein Auto ist kein Safe." Wertgegenstände sollten nicht liegengelassen werden. Wer eine Garage habe, solle diese auch nutzen und bei teuren Wagen nicht an der Alarmanlage sparen. Außerdem sollten Bürger immer die Polizei verständigen und auch die 110 wählen, wenn sie einen Alarm hörten – erst recht nachts, betonte Schwarzbard: "Wir sind auf die Bürger angewiesen."

Zeugen der jüngsten Fälle werden gebeten, sich bei der Polizei in Laatzen unter der Telefonnummer (0511) 109 4315 zu melden.

Von Astrid Köhler und Kerstin Siegmund

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Kerstin Siegmund

Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6smgo9f489h13i416chg
Die kleine Hexe begeistert die Besucher

Fotostrecke Laatzen: Die kleine Hexe begeistert die Besucher