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Erneuter Umbau des Wartehäuschen zieht sich hin

Ingeln-Oesselse Erneuter Umbau des Wartehäuschen zieht sich hin

Schon der Umbau des Wartehäuschens für die Ingelner Bushaltestellen „Hauptstraße“ und „Auf der Maine“ lieferte viel Gesprächsstoff. Nun zieht sich der nach Protesten anvisierte Teilrückbau seit Monaten hin. Noch unklar ist offenbar die künftige Fahrplanaufhängung.

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Das von einer Werbefirma finanzierte gemeinsame Wartehäuschen für die Ingelner Bushaltestellen "Hauptstraße" und "Auf der Maine" sollte schon vor Monaten eine Glaswand sowie komplett innen liegende Sitzgelegenheiten erhalten. Doch der Umbau zieht sich hin.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Ingeln-Oesselse. Für Aufregung bei dem zum Schutz vor Schlagregen zum Jahresbeginn quer zur Fahrbahn aufgestellten Wartehäuschen sorgte vor allem die blickdichte Holzwand, die einseitig als Werbefläche dient. Diese erschwert nicht nur die Sicht im Einmündungsbereich der Straße Auf der Maine zur Hauptstraße. Auch habe der Aufsteller nach Informationen der Stadtverwaltung an ihr keine Sitzbank montieren können, weshalb an der Schmalseite zwei Sitze angebracht worden seien, von denen auch noch einer herausragte.

Das Wartehäuschen gehört weder der Stadt Laatzen noch der Region sondern wird wie viele andere in Laatzen auch von einer Firma finanziert, die deshalb in und an dem Wartehäuschen Werbung anbringen darf.

Nach Protesten von Ortsratsmitgliedern, die die "abenteuerliche Konstruktion" monierten, sollte die Bushaltestelle eigentlich schon im Frühjahr eine Glasrückwand erhalten und die Sitzgelegenheiten komplett nach innen verlegt werden. Weil es noch offene Fragen zur Konstruktion gab und ein alternativer Werbeort für die Firma ausstand, hieß es nach einer erneuten Anfrage aus dem Ortsrat, im September werde der Umbau abgewickelt. Doch noch immer ist nichts passiert.

"Wir sind dabei, gemeinsam mit dem Werbetreibenden eine Lösung zu finden", betonte Stadtsprecher Matthias Brinkmann jetzt auf Anfrage. Noch nicht abschließend geklärt sei, wie die Vitrine mit dem nach Vorgabe der Region zu beleuchtenden Fahrplan in dem Wartehäuschen montiert wird. Da diese nach Informationen der Stadt nicht einfach an die Glasrückwand geschraubt werden kann, werde überlegt, ob diese "auf Füße" davor gestellt werden könne. Die Konstruktion müsse noch baulich modifiziert werden, heißt es.

Ein alternativer Werbeort für die Firma sei inzwischen gefunden.Wie der Stadtsprecher mitteilte, sei der Firma ein Platz außerhalb von Ingeln-Oesselse, an der Karlsruher Straße in Alt-Laatzen, zugewiesen worden. Auf einen Zeitpunkt für den Umbau will sich die Stadt nicht festlegen. Brinkmann hofft aber: "noch in diesem Jahr".

Von Astrid Köhler

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