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Park soll eine Dünenlandschaft bekommen

Laatzen-Mitte Park soll eine Dünenlandschaft bekommen

Die Würfel sind gefallen: Auf der Erweiterungsfläche am Park der Sinne sollen im nächsten Jahr ein Sportbereich, eine sogenannte Grillout-Area und eine Dünenlandschaft entstehen. Dafür hat sich am Mittwoch die Mehrheit der 50 Laatzener bei einem Workshop im Erich-Kästner-Schulzentrum ausgesprochen.

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Auf diesem Gelände zwischen dem Park der Sinne und dem Restaurant Amano sollen die drei neuen Aktionsflächen entstehen.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen-Mitte. Zunächst hatte Jürgen Pagels, Fachbereichsleiter des Teams Bauen, den Teilnehmern die acht von der Stadt bevorzugten Grobkonzepte für die Erweiterungsfläche vorgestellt. Im Anschluss daran diskutierten die Besucher mehr als eine halbe Stunde lang in acht Kleingruppen über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ideen. Dabei sollten die Teilnehmer unter anderem Aspekte wie Kosten, Familienfreundlichkeit und eine kulturenübergreifende Nutzung beachten. Die neuen Angebote sollen sich zudem von den bisherigen im Park der Sinne unterscheiden.

Am meisten Zustimmung erfuhr dabei sportliche Angebote. Derzeit sind unter anderem Boule- oder Beachvolleyballfelder im Gespräch. Die Stadt kann sich aber auch vorstellen, den bereits bestehenden Tennisplatz des ehemaligen IBM-Klubs zu reanimieren. Trendsportarten wie Discgolf sind ebenfalls im Gespräch.

Auf Platz zwei landete die Idee einer "Grillout-Area". "Das ist eine Mischung aus Grillplatz und Chillout-Bereich, der zum Entspannen und Verweilen einladen soll", beschrieb Andreas Twachtmann vom Team Grünflächen das Konzept. Dort könnten mehrere Grillareale mit Kohle- und Müllsammelstellen eingerichtet werden. "Wir werden uns bei der konkreten Planung natürlich Gedanken darüber machen müssen, wie wir mögliche Probleme mit dem Müll und den Schließzeiten des Parks lösen", sagte Stadtrat Axel Grüning.

Auf dem dritten Platz landete ein kombinierter Dünen- und Entspannungsbereich: Das Grobkonzept sieht aufgeschüttete Sandberge vor, zwischen denen sich die Nutzer ausruhen. Der Bereich wäre eventuell auch für Jogger geeignet. "Einige der Dünen könnten teilweise bepflanzt werden", sagte Twachtmann.

Die weiteren Vorschläge - dazu gehörten eine Riesen-Kräuterschnecke, eine Streuobstwiese, ein Mehrgenerationen-Spielbereich, eine Wiese für Veranstaltungen sowie ein Hunde-Trainingsbereich (Dog-Agility-Area) - wurden zunächst verworfen. "Die drei priorisierten Maßnahmen wird die Verwaltung jetzt konkretisieren", sagte Stadt-Mitarbeiter Heiko Henning. "Damit ist aber noch längst nicht die ganze Fläche überplant." Es sei durchaus möglich, auf dem Gelände später weitere Angebote zu schaffen.

Vor der Abstimmung hatten einige Teilnehmer in einer zum Teil hitzig ausgetragenen Debatte das Verfahren kritisiert. "Wir wissen bislang überhaupt nicht, an welcher Stelle im Park diese Bereiche entstehen sollen", machte ein Workshopteilnehmer seinem Unmut Luft. "Die vorgestellten Vorschläge sind alle nicht sehr konkret", kritisierte ein anderer Besucher. "Wir sollen hier über Dinge abstimmen, von denen keiner weiß, wie sie später aussehen könnten."

Für die Vorstellung der jeweiligen Bereiche hatte die Verwaltung zunächst Beispielbilder gezeigt. "Wir können nicht auf Verdacht 20 Maßnahmen planen und 17 davon wieder in die Tonne werfen", entgegnete Henning. Dafür würde die Verwaltung viel Zeit benötigen - was entsprechend hohe Kosten verursache. Um die Wogen zu glätten versprach Bürgermeister Jürgen Köhne, die konkretisierten Konzepte in einer weiteren Veranstaltung vorzustellen - vor der Umsetzung.

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Von Daniel Junker

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