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Neubaufäche am Sportplatz Erbenholz ist geebnet

Rethen Neubaufäche am Sportplatz Erbenholz ist geebnet

Endlich passiert etwas am Erbenholz, werden sich viele Vereins- und Schulsportler in Rethen denken. Im Mai soll mit dem lang ersehnten Bau neuer Umkleidekabinen und Sanitärräume begonnen werden. Das Baufeld für das rund 580.000 Euro teure Projekt der Stadt Laatzen ist bereits hergerichtet.

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Boden für Neubau geebnet: Auf der Westseite des Sportplatzes am Erbenholz will die Stadt Laatzen ab Mai mit dem Bau eines Gebäudes für den Schul- und Vereinssport beginnen. Bei einer Grundfläche von 250 Quadratmetern ist dann Platz für sechs Umkleidekabinen, Sanitär-, Schiedsrichter- und Geräteräume. Im Bereich zur Tribüne ist zudem ein kleiner Terrassenbereich geplant. Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2018 sein.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Auf der Westseite des Sportplatzes hinter der Tribüne hat eine Fachfirma auf einer Länge von rund 100 Metern das Unterholz und einige Bäume beseitigt. Binnen eines Jahres soll dort ab Mai das aus zweischaligem Kalksandstein-Mauerwerk mit Mineralwolldämmung gebaute, rote verklinkerte Gebäude mit kleinem Terrassenbereich entstehen. Fertigstellung soll im Frühjahr 2018 sein.

Die Grundfläche beträgt 250 Quadratmeter. Damit ist Platz für drei Dusch- sowie Schiedsrichter-, Regie und Geräteräume, ein Behinderten-WC und sechs Umkleiden. Letztere sind in der Regel elf Quadratmeter groß – bis auf einen mehr als 20 Quadratmeter großen Umkleideraum. Damit sei die Stadt den Vereinswünschen nach einem größeren, auch für Besprechungen geeigneten Raum nachgekommen, erklärte die Stadt auf Nachfrage.

Vereine sind zufrieden

Die Vereine – allen voran als Hauptnutzer die Fußballer des FC Rethen, aber auch der TSV Rethen, der die Anlage für das Sportabzeichen benötigt – wurden an der Planung des Zweckgebäudes beteiligt. Sie sind mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir freuen uns. Nun haben wir es endlich in Gang gebracht", sagt die TSV-Vorsitzende Hannelore Flebbe, die die "sehr gute Abstimmung" der Verwaltung mit den Vereinen lobte. Dem TSV sei der Geräteraum besonders wichtig gewesen, um die für das Sportabzeichen nötigen Utensilien wie Kugeln, Speere, Diskus und nicht zuletzt die noch neu zu beschaffende mobile Hochsprunganlage mit den großen Matten lagern zu können. Auch der FC ist glücklich, dass es endlich losgeht. "Was lange währt, wird endlich gut", sagt Vorstandsmitglied Mirko Schulze.

Die mehr als 40 Jahre alten, desolaten und zuletzt nur noch notdürftige reparierten städtischen Umkleidekabinen und Sanitäranlagen im Untergeschoss des Sporthotels gelten seit Jahren als "Zumutung" und boten auch schon viel Anlass für Gespött, wie der für die untere Fußballjugend zuständige Schulze betont: "Ich habe mich schon geschämt, den Gastmannschaften zu sagen: Hier könnt ihr euch umziehen." Den eigenen Vereinsfußballern – aktuell gehören rund 250 Kinder und Jugendliche zum FC Rethen – habe er empfohlen, schon umgezogen zum Training und den Spielen zu kommen. Eine Sommersaison müssen die Rethener Fußballer und Gastvereine noch durchhalten. Dann soll der Neubau stehen – und sich auch positiv auf das Gesamtbild des FC auswirken. "Wir hoffen, dass wir danach noch mehr Zulauf haben", so Schulze.

Sobald der Neubau bezogen ist, werden zwar auch die beiden von der Stadt beim Hotel angemieteten und für Besprechungen mitgenutzten Jugendräume aufgegeben. Der FC ist aber optimistisch, Alternativen nutzen zu können: die große Umkleidekabine des Neubaus, das Familienzentrum oder Räume "im privaten Bereich". Für Trainertreffen, Jahresversammlungen oder andere Anlässe nutzt der Verein schon jetzt Räume des Sponsors im Sporthotel.

Hoteleigentümer wiederholt Interesse an Räumen

Noch ist unklar, was genau aus den städtischen Räumen im Untergeschoss des Sporthotels wird, wenn der Neubau fertig ist. Fakt ist, dass die Sporthoteleigentümer weiterhin Interesse an Gesprächen mit der Stadt haben, wie Hans Hakemeyer bestätigte: „Wir können gern verhandeln.“ Zuvor müssten aber die Räumlichkeiten, die Schäden und der Sanierungsbedarf genau in Augenschein genommen werden. Denkbar ist laut Hakemeyer ein Bed-and-Breakfast-Bereich, wenn ein nötiger Seiteneingang eingerichtet werden kann, oder aber die Einrichtung von Gesellschaftsräumen.

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Von Astrid Köhler

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