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Fahrradständer weichen Parkplätzen - ADFC protestiert

Rethen Fahrradständer weichen Parkplätzen - ADFC protestiert

Die Vorbereitungen für das neue Feuerwehrhaus in Rethen sind im Plan. Nach Angaben der Stadt soll im Frühjahr 2018 mit dem Bau begonnen werden. Der ADFC protestiert allerdings gegen eine Änderung: Um mehr Parkplätze zu schaffen, soll es nun doch keine Stellflächen für Fahrräder und Motorräder geben.

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Das Rethener Feuerwehrhaus wird neu gebaut. Um genügend Platz für Autos zu schaffen, soll ein Parkdeck entsteht.

Quelle: Dorndorf

Rethen. Auslöser der Neuplanung war die Befürchtung des Rethener Ortsrats, dass 20 Parkplätze auf dem geplanten Parkdeck nicht ausreichen werden. Die Stadtverwaltung hat daraufhin mehrere Szenarien untersucht: Würde die Parkpalette um acht weitere Stellplätze erweitert, lägen die Mehrkosten bei 141.000 Euro, bei 20 Plätzen sogar bei 506.000 Euro - eine teure Lösung. Außerdem müsste dann der Bebauungsplan geändert werden, so dass der laufende Zeitplan hinfällig wäre.

Bislang waren am Ende des Parkdecks jeweils Stellflächen für Fahrräder und Motorräder vorgesehen. Sie sollen nun stattdessen als Stellflächen für Autos ausgewiesen werden. "Aus Radfahrersicht ist das untragbar", findet der Vorsitzende des Laatzener ADFC Rüdiger Janecke. "Wir wollen den Radverkehr fördern. Da, wo auch Parkplätze geschaffen werden, sollten auch Stellflächen für Fahrräder entstehen", sagte er am Montagabend im Stadtentwicklungsausschuss.

Verwaltung und Politik teilen die Bedenken nicht: "Im Eingangsbereich der Sporthalle sind Fahrradständer. Wir haben da noch nie ein Problem gehabt", sagte Hannelore Flebbe (CDU). Stadtbaurat Axel Grüning ergänzte, dass es auf der Braunschweiger Straße immer wieder zu "schwierigen Verkehrsverhältnissen" komme, weil viele an der Straße parkten und auch die Buslinie dort verlaufe. Da es vor der Sporthalle genügend Platz für Fahrräder gebe, halte er die Umwidmung für vertretbar.

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